Crowd-Funding

Kickstarter verschärft Produkt-Richtlinien

Samstag, 22.09.2012 | 05:43 von Michael Söldner
© kickstarter.com
Das Crowd-Funding-Portal Kickstarter hat neue Richtlinien eingebracht, die Spender künftig besser vor Betrug schützen sollen.
Die Kritik am Crowd-Funding-Portal Kickstarter wurde in den vergangen Monaten immer lauter. Viele Spender beschwerten sich über die mangelnde Verantwortung von Projekt-Inhabern gegenüber ihren Unterstützern. Neue Richtlinien sollen künftig besser vor Betrug schützen. Schon bei der Anmeldung neuer Projekte müssen die Verantwortlichen in Zukunft alle Risiken und Herausforderungen, die sich aus einer verspäteten Umsetzung oder gestiegenen Kosten ihres Projekts ergeben, zur Kenntnis nehmen und unterzeichnen.

Die Änderungen sollen laut Kickstarter dazu führen, dass Spender besser abwägen können, ob sich eine Unterstützung des jeweiligen Projekts tatsächlich lohnen könnte. Auch die bislang so beliebten Render-Modelle künftiger Hardware-Produkte sind nicht mehr erlaubt. Anstelle dessen müssen die Erfinder Fotos oder Videos von echten Prototypen bereitstellen, die bei der Ankündigung des Projekts bereits existieren.



Bislang hatte Kickstarter den auf dem Crowd-Funding-Portal vertretenen Projekt-Inhabern relativ freie Hand gelassen. Im Gegenzug wussten viele Unterstützer nicht, ob das von ihnen getragene Projekt tatsächlich fertig gestellt wird.

Samstag, 22.09.2012 | 05:43 von Michael Söldner
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1585127