Lange Winterabende eignen sich ideal dazu, mal ein wenig abzuschalten und sich die Zeit mit einem netten Spielchen zwischendurch zu vertreiben. Für Besitzer eines Nintendo DS empfiehlt sich hier die putzige Knobelei "Crazy Machines". Bei dem Titel müssen Sie die unterschiedlichsten Experimente lösen - genau das Richtige also, um die grauen Zellen aus dem Winterschlaf zu reißen.
Die Crazy-Machines-Reihe ist bereits in mehreren Versionen für PC erhältlich und wurde bislang rund eine halbe Million Mal verkauft. Mit der DS-Variante können Sie nun knobeln, wo Sie möchten, sei es in der Bahn oder gemütlich auf der Couch. Das Spiel folgt dem Prinzip: "Lösche die Kerze, indem Du eine Bowlingkugel per Ballon gegen eine Schere lenkst, die dann ein Seil auslöst, das wiederum einen Tennisball auf einen Blasebalg fallen lässt, der die Kerze auspustet" - alles klar? Vor jedem Experiment erläutert ein zerstreuter Professor, was genau Sie tun müssen. Je nach Experiment stehen Ihnen dann eine begrenzte Anzahl an Bauteilen (Seile, Bretter, Stecker, etc.) zur Verfügung, die Sie per Stylus in den Experiment-Aufbau einbinden, verschieben, drehen oder neigen können. Zu Beginn sind die Experimente noch recht schnell gelöst, im Verlauf des Spiels wird es aber immer kniffliger.
Drei Spielmodi stehen bei Crazy Machines (DS) zur Wahl: Action, Puzzle und Baukasten. Im Action-Modus müssen Sie Experimente schnell lösen, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Hier schalten Sie auch neue Bauteile für den Baukasten frei. Im Puzzle-Modus können Sie vorgefertigte Experimente ohne Zeitlimit lösen und im Baukasten erstellen Sie eigene Rätsel, die Sie mit Freunden per DS-Datenübertragung tauschen können.
Einziger Nachteil: Die Steuerung ist etwas fummelig geraten. Gerade wenn Seile in Ösen eingehängt oder Kabel in Steckdosen verfrachtet werden sollen, wünscht man sich oft eine genauere Positionsabfrage des Stylus. Davon abgesehen gerät man schnell in die "Eins geht noch"-Phase und die Stunden verstreichen während man sich den Kopf über das aktuelle Experiment zerbricht.
Crazy Machines kostet rund 30 Euro und ist bereits im Handel erhältlich.
Crazy Machines - Impressionen
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