21576

Counterstrike: Bundesministerin will Nicht-Indizierung überprüfen

17.05.2002 | 14:10 Uhr |

Die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, das umstrittene Computerspiel Counterstrike nicht auf den Index zu setzen, hat geteilte Reaktionen ausgelöst. Bundeskanzler Gerhard Schröder hält die Entscheidung für ein "absolut verkehrtes Signal" . Die Bundesfamilienministerin Bergmann hat sogar angekündigt, die Entscheidung überprüfen zu wollen, sobald das neue Jugendschutzgesetz verabschiedet worden ist.

Die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, das umstrittene Computerspiel Counterstrike nicht auf den Index zu setzen, hat geteilte Reaktionen ausgelöst und sorgt damit weiterhin für hitzige Debatten. "Dies ist ein gutes Signal, sich künftig fachlich und sachlich mit gewaltverherrlichenden Computerspielen auseinander setzen zu können", so der Bielefelder Jugendforscher Klaus Hurrelmann.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte die Entscheidung der Prüfstelle hingegen kritisiert. "Ich halte das für ein absolut verkehrtes Signal", teilte er am Donnerstagabend in Berlin mit.

Die Bundesfamilienministerin Bergmann hat sogar angekündigt, die Entscheidung überprüfen zu wollen, sobald das neue Jugendschutzgesetz verabschiedet worden ist.

0 Kommentare zu diesem Artikel
21576