12.01.2012, 19:58

Denise Bergert

Corning

Verbesserte Gorilla-Glas-Version auf CES vorgestellt

©Corning

Das neue Gorilla-Glas von Hersteller Corning ermöglicht dünnere Displays und eine bessere Touchscreen-Erkennung.
Werkstoff-Hersteller Corning hat die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas genutzt, um eine neue Version des so genannten Gorilla Glases vorzustellen. Die Scheiben sind besonders robust und schützen Displays vor Kratzern. Im Vergleich zur aktuellen Version fällt die neue Version um rund 20 Prozent dünner aus und ermöglicht so schlankere Geräte im Ultrabook- oder Tablet-Bereich. Laut Hersteller-Angaben werden mit Gorilla Glas 2 zudem Touchscreen-Eingaben besser erkannt. Corning hat bereits Kooperationsverträge mit Asus und Acer geschlossen, in deren Geräten der neue Werkstoff noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen soll. Konkrete Geräte wurde auf der CES 2012 jedoch noch nicht vorgestellt.

Gorilla Glas wurde speziell für portable Endgeräte entwickelt und besteht aus Alkali-Aluminosilicat. Erste Experimente, mit denen das spezielle Feinglas entwickelt werden sollte, fanden bereits in den 1960er Jahren statt. 2006 wurde die Entwicklung wieder aufgenommen und das Gorilla Glas schaffte es schließlich zur Marktreife.
Aktuell kommt der Werkstoff in Tablet-PCs, Fernsehgeräten, Smartphones und Notebooks zum Einsatz. Allein im vergangenen Jahr wurde das Feinglas in 20 Prozent aller mobilen Endgeräte weltweit verbaut und findet sich in mehr als 600 verschiedenen Modellen.
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