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Corel trennt sich nicht komplett von Linux

24.01.2001 | 11:59 Uhr |

Entgegen den Gerüchten der letzten Monate gab Corel gestern bekannt, sich nicht vollständig von seiner Produktsparte Linux trennen zu wollen. Vielmehr wird Corel in diesem Bereich nur seine Unternehmens-Strategie verändern. Endkunden sollen auch in Zukunft in den Genuss von Corel-Produkten für Linux kommen.

Entgegen den Gerüchten der letzten Monate gab Corel gestern bekannt, sich nicht von seiner Produktsparte Linux trennen zu wollen. Vielmehr wird Corel in diesem Bereich nur seine Unternehmens-Strategie verändern. Endkunden sollen auch in Zukunft in den Genuss von Corel-Produkten für Linux kommen.

Konkret bedeutet dies für die Sparte Linux: Corel wird Word Perfect Office und Corel Draw auf jeden Fall für Linux erhalten und weiterentwickeln - die langjährigen Kunden sollen weiterhin mit kostengünstigen Bundles versorgt werden und den gewohnten Service in Anspruch nehmen können.

Allerdings ist bei Corel nur noch die Rede von diesen beiden bekannten Produkten und Zugpferden. Ein Spin-Off der Linux Distribution wird von Corel befürwortet.

In drei Phasen wird Corel nun versuchen seine Gesamtstrategie durchzusetzen: In der ersten Phase, den nächsten zwölf Monaten, sollen die User auf die neuesten Versionen umsteigen können. Zudem plant Corel auch neue Versionen der Produkte KnockOut, Corel Painter und Bryce.

Die zweite Phase erstreckt sich über die nächsten ein bis zwei Jahre, in denen Corel die Produktpalette ausweiten und vermehrt auf Web-Content hin ausrichten möchte. In Phase Drei will Corel neue Marktbereiche betreten und seine Produkte dort positionieren. (PC-WELT, 24.01.2001, eb)

Download: Java 2 für Linux (PC-WELT Online, 03.01.2001)

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Fast sicher: Corel trennt sich von Linux (PC-WELT Online, 15.12.2000)

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