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Corel Snapfire 1.0: Gratis-Tool für digitale Fotos

06.09.2006 | 12:05 Uhr |

Corel hat mit Snapfire ein kostenloses Bild-Tool zum Download bereit gestellt. Die Freeware bietet einige simple Werkzeuge zur Bildverwaltung und -bearbeitung und eignet sich für Einsteiger. Außerdem soll die Gratis-Software die Werbetrommel für die umfangreichere kommerzielle Version Corel Snapfire Plus rühren.

Corel hat die ersten beiden Produkte seiner neuen "Alta"-Bildbearbeitungsplattform vorgestellt. Dabei handelt es sich um das kostenlos "Corel Snapfire" (Version 1.0) und dessen umfangreichere Schwester "Corel Snapfire Plus", für die Corel 39,99 Euro verlangt.

Corel Snapfire wendet sich an Anwender, die ihre Fotos mit einfachen Mitteln etwas aufpeppen und optimieren wollen. Sie können Bilder drehen, beschneiden, störende rote Augen entfernen und eine Schnellkorrektur vornehmen. Mit einem Mausklick machen Sie aus einem Farbfoto ein stimmungsvolles Schwarz-Weiß-Foto oder geben ihm mit Hilfe von Sepia einen antiken Flair. Die Bilder lassen sich direkt aus Snapfire per Mail verschicken und ausdrucken. Bei der Verarbeitung von Fotos helfen zahlreiche Vorlagen, zum Beispiel für Fotoalben, Kalender, Collagen oder Grußkarten. Für das kommerzielle Corel-Produkt Paint-Shop-Pro ist eine Schnittstelle vorhanden.

Wer bereit ist, 39,99 Euro auszugeben, bekommt mit "Corel Snapfire Plus" noch weitere Features wie beispielsweise Make-Up-Werkzeuge und Bildstempel sowie einige nicht näher beschriebene Grundfunktionen zur Videobearbeitung (dafür ist zusätzlich Apple Quicktime ab Version 7 erforderlich), kann Übergänge und Effekte in Dia-Shows gestalten, die Größe der Fotos ändern und Text hinzufügen. Eine Testversion zum Herunterladen bietet Corel von Snapfire Plus aber nicht an.

Für Snapfire Plus will Corel bald weitere zusätzliche Funktionen anbieten, die man dann als einzelne Module hinzukaufen kann. Die erste derartige modulare Erweiterung soll DVD-Erstellungs- und Wiedergabefunktionen für die Snapfire-Diashows bieten. Sie kommt laut Corel im 4. Quartal 2006 auf den Markt, einen Preis nannte das Unternehmen noch nicht.

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