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Corel-Inprise wird Linux-Großmacht

08.02.2000 | 12:00 Uhr |

Der kanadische Softwarehersteller Corel übernimmt den Progra

Der kanadische Softwarehersteller Corel übernimmt den Programmiersprachenspezialist Inprise (ehemals Borland). Die Übernahme erfolgt durch Aktientausch im Umfang von 2,44 Milliarden Dollar. Corel muss dabei so viele Aktien abgeben, dass den Inprise-Anlegern in Zukunft 44 Prozent von Corel gehören werden. Gemeinsam mit Inprise will sich Corel zum "Linux Powerhouse" mausern.

Erklärtes Ziel ist es, den rasch wachsenden Linux-Markt mit kompletten Dienstleistungen aus einer Hand zu bedienen. Zu den Corel-Produkten Corel Linux und WordPerfect Office für Linux steuert Inprise das Know-how in der Entwicklung und Programme wie den JBuilder bei. Gemeinsam blickt man nach eigenen Angaben auf weltweit 55 Millionen Anwender und ist in über 100 Ländern präsent.

Aus dem Zusammenschluss entstehe eines der größten Linux-Entwickler-Teams, das den schnellen Nachschub an Anwendungen garantiere. Alle Bereiche von der maßgeschneiderten Komplettlösung bis zum Service sollen abgedeckt werden. Die Übernahme von Inprise bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre. (PC-WELT, 08.02.2000, he)

Corels Linux-Büropaket kommt hier später (PC-WELT Online, 4.2.2000)

Corel: Wordperfect Office 2000 für Linux (PC-WELT Online, 4.2.2000)

Corel: Spagat zwischen Windows und Linux (PC-WELT Online, 14.12.99)

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