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Industrieanlagen-Bausatz von Fischertechnik

05.02.2008 | 10:23 Uhr |

Fischertechnik nutzt die am 7. Februar beginnende Spielwarenmesse in Nürnberg zur Vorstellung eines neues Pro-duktes: Computing Pneuvac. Damit lassen sich moderne Industrieanlagen im Kleinformat nachbauen, die Programmierung erfolgt vom PC aus mit einer grafischen Programmiersprache.

Computing Pneuvac heißt das neueste Produkt von Fischertechnik, mit dem Sie Industrieanlagen nachbauen können. So können Sie beispielsweise einen Greifarm mit Vakuumsauger konstruieren, der Karten aufnimmt und mit Hilfe seines Sensors nach Farben sortiert. Damit simulieren Sie eine Kartensortiermaschine.

Ein anderes Modell funktioniert laut Fischertechnik wie ein Industrieroboter: Der pneumatisch bewegte Greifarm saugt die Bauteile an und setzt sie an anderer Stelle ab. Dort können sie dann weiter bearbeitet werden.

Der Baukasten Fischertechnik Computing Pneuvac (179,95 Euro, 450 Teile, lieferbar ab Herbst 2008) beinhaltet insgesamt vier Modelle, die die Themen Pneumatik und Vakuum-Technik erklären. Die beiden beschriebenen Anlagen werden ergänzt durch eine Bearbeitungsstation: Pneumatikschieber entnehmen Bauteile aus dem Magazin, die auf einem Transportband weitergeleitet und an der nächsten Station pneumatisch gestempelt werden.

Zum Lieferumfang gehören ein Kompressor, ein spezieller Vakuumsauger, vier Pneumatikzylinder und ein Transportband sowie Lichtschranken und ein Farbsensor. Außerdem sind elektromagnetische Ventile enthalten. Um diese Ventile steuern zu können, benötigen Sie allerdings das Fischertechnik-Interface, das Sie separat erwerben müssen. Dem Interface liegt die bekannte grafischen Software Robo Pro bei. Damit programmieren Sie bequem am PC Ihre Software und übertragen das fertige Programm dann auf das Interface. Die Robo Pro-Software ähnelt dem bekannten Labview, die Programmierung erfolgt also über grafische Elemente.

Fischertechnik ist auf der Spielwarenmesse in Halle 4 im Gang E09 zu finden.

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