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Computermesse Systems in München eröffnet

1260 Aussteller aus 23 Ländern zeigen auf der diesjährigen Systems in München Neuheiten rund um Computer, Software und Telekommunikation.

In München ist am Sonntagabend die Computermesse Systems eröffnet worden. 1260 Aussteller aus 23 Ländern wollen bei der Schau Neuheiten rund um Computer, Software und Telekommunikation zeigen. Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) hob in einem Grußwort die Bedeutung der Messe für den Mittelstand hervor. "Hier bekommen kleinere und mittlere Unternehmen sachgerechte IT-Lösungen geboten. Dies trägt der Bedeutung und den Bedürfnissen des Mittelstandes für den Wirtschaftsstandort Rechnung", sagte Wiesheu laut vorab verbreitetem Redemanuskript.

Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Internet-Revolution stellten den Mittelstand vor neue Herausforderungen, sagte Wiesheu. Gerade die kleinen und mittleren Betriebe seien es jedoch, die durch ihre Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Innovationsfähigkeit zum Erfolgskurs Bayerns beitrügen.

Zudem unterstrich der Minister die Wichtigkeit der IT-Sicherheit. Ohne die erforderlichen Sicherheitsstrukturen bestehe die Gefahr, dass sich neue Geschäftsfelder in der IT-Branche nur schwer etablieren könnten. "Der Schutz der Datennetze ist deshalb ein zentrales Anliegen von Wirtschaft und Verwaltung", betonte Wiesheu.

Schwerpunkte der diesjährigen Systems sind neben der IT-Sicherheit auch Lösungen zur Prozessoptimierung in den Unternehmen sowie die mobile Kommunikation. Für die Besucher ist die Messe von diesem Montag an bis Freitag (24. bis 28. Oktober) geöffnet. Sie versteht sich als "Arbeitszimmer der Branche" und richtet sich vor allem an den Mittelstand. Die Ausstellerzahlen liegen leicht über denen des Vorjahres.

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