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Computerkriminalität verursacht Millionen-Schäden

08.04.2002 | 13:48 Uhr |

Die Zahl von Virusattacken und unberechtigten Zugriffen auf Rechner stieg der US-Studie "Computer Crime and Security Survey" zufolge im letzten Jahr erneut an. Die Folgen kommen Unternehmen und Behörden teuer zu stehen, Millionenschäden sind die Konsequenz. Die Untersuchung bestätigte eine altbekannte Tatsache: Neben Viren müssen Unternehmen vor allem eines fürchten - ihre Mitarbeiter.

Die Zahl von Virusattacken und unberechtigten Zugriffen auf Rechner stieg der US-Studie "Computer Crime and Security Survey" zufolge im letzten Jahr erneut an. Die Folgen kommen Unternehmen und Behörden teuer zu stehen, Millionenschäden sind die Konsequenz. Die Untersuchung bestätigte eine altbekannte Tatsache: Neben Viren müssen Unternehmen vor allem eines fürchten - ihre Mitarbeiter.

85 Prozent alle Sicherheitsverantwortlichen entdeckten im Laufe der letzten zwölf Monate Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen auf den von ihnen betreuten Systemen. 64 Prozent der Befragten bestätigten, dass dadurch dem Unternehmen finanzieller Schaden entstanden sei. Nur 35 Prozent der Befragten nannten jedoch die exakte Schadenssummen, doch allein deren Wert betrug zusammen 377,8 Millionen Dollar (rund 429 Millionen Euro).

40 Prozent der Teilnehmer an der Studie meldeten ein Eindringen in ihre Systeme von außerhalb. Im Vorjahr waren es noch 25 Prozent. 38 Prozent der Befragten bemerkten DoS-Attacken gegen ihre Rechner, im Jahr 2000 waren es noch 27 Prozent.

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