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Computerhersteller Lintec mit Problemen

06.08.2002 | 13:32 Uhr |

Der sächsische Computerhersteller Lintec kämpft mit massiven Umsatz- und Gewinneinbrüchen. Wie das Unternehmen mitteilte, sank im ersten Halbjahr der Umsatz auf 119,7 Millionen Euro, das EBITDA betrug minus 4,4 Millionen Euro. Einen operativen Gewinn erwartet Lintec erst wieder im Jahr 2003.

Der sächsische Computerhersteller Lintec kämpft mit massiven Umsatz- und Gewinneinbrüchen. Wie das Unternehmen mitteilte, sank im ersten Halbjahr der Umsatz auf 119,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 193,7 Millionen Euro). Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, betrug minus 4,4 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum stand noch ein Plus von 4,8 Millionen Euro in den Büchern.

Auch das Betriebsergebnis fiel von plus 3,1 Millionen Euro auf aktuell minus 8,8 Millionen. Das ansonsten "leicht positive" Halbjahresergebnis des Unternehmens sei auch durch Abschreibungen auf die Beteiligungen am Fotodienstleister Pixelnet AG sowie an der RFI Mobile Technologies stark belastet worden.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werden auf Grund der stark rückläufigen Zahlen in Verbindung mit den zum Halbjahr vorgenommenen Abschreibungen die "bisher kommunizierten Jahresplanungen" nicht mehr erreicht.

Für das Gesamtjahr erwartet Lintec einen Gesamtumsatz von 229 Millionen Euro (Vorjahr: 365 Millionen), ein EBITDA von minus 2,4 Millionen Euro (minus 16,9) sowie ein Betriebsergebnis von minus 8,5 Millionen Euro (minus 21,5). Für das Schlussquartal rechnet der Vorstand der AG wieder mit einem operativen Gewinn.

Lintec: Rechner für Senioren (PC-WELT Online, 12.02.2002)

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