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Computer können in fünf Jahren riechen, sehen, schmecken, hören und fühlen

19.12.2012 | 05:01 Uhr |

IBM sagt in seiner Zukunftsprognose für Computer einen Trend zu kognitiven Funktionalitäten voraus. PCs könnten demnach in den nächsten fünf Jahren riechen, schmecken, sehen, hören und fühlen lernen.

IBM hat auch in diesem Jahr wieder seine so genannte „5 in 5“-Liste veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Zukunftsprognose, welche fünf Technik-Trends in den nächsten fünf Jahren zum Alltag gehören könnten. Die IBM-Vorschau liest sich dabei wie eine Aufzählung der fünf menschlichen Sinne Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen.

Die fünf Sinne sind laut IBM Teilbereiche des so genannten Cognitive Computing. Diese These würde es Computern erlauben, die Welt um sie herum mehr wie ein Mensch und nicht nur wie eine Maschine wahrzunehmen. So würde ein kognitiver Computer ein Gemälde nicht nur als eine Ansammlung von Bildpunkten wahrnehmen, sondern als Gemälde erkennen und dessen Bedeutung erfassen.

14 abgefahrene Technik-Trends

Um die IBM-Vision Wirklichkeit werden zu lassen müsste die Art und Weise wie Computer gebaut und programmiert werden, überdacht werden. Laut dem IBM-Vize-Präsident im Bereich Innovation, Bernie Meyerson, sollte dazu die Datenverarbeitung und der Lernprozess angepasst werden. Ein Computer dürfte ein Foto beispielsweise nicht mehr nur als Bit-Ansammlung auf der Festplatte ablegen, sondern müsste es als eigene Entität mit sehr viel mehr Bedeutung speichern. Ob IBM mit seiner Prognose tatsächlich Recht behält, bleibt abzuwarten.

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