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Computer machen Schule

25.01.2006 | 16:19 Uhr |

OECD-Studie fordert aufgrund ihrer Ergebnisse mehr Einsatz von Computern während der Schullaufbahn.

Laut einer OECD -Studie sollen Schüler, die regelmäßig mit dem Computer arbeiten, leistungsmäßig anderen Mitschülern voraus sein. Der Leistungsvorsprung könne bis zu zwei Jahre ausmachen. Gerade in Mathematik ließe sich ein großer Unterschied zwischen PC-Nutzern und Nichtnutzern feststellen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD, die unter dem Aspekt der Computer-Nutzung die PISA-Studien 2000 und 2003 neu ausgewertet hat.

Deutschland liegt im Mittelfeld. Eine deutliche Steigerung der Rechnernutzung von 2000 zu 2003 ist erkennbar. Gerade der Einsatz von PCs im Unterricht ist gestiegen. Allerdings müssen deutsche Schüler im Gegensatz zu Australien oder USA den Rechner oft mit Mitschülern teilen. Nachholbedarf am PC haben vor allem die Mädchen. Diese nutzen den Rechner nicht nur weniger als Jungen, sondern lassen von komplexeren Anwendungen wie Multimedia-Präsentationen meist die Finger.

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