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Computer-Programm "malt" den nächsten Rembrandt mit 3D-Drucker

12.04.2016 | 15:39 Uhr |

Nach 500 Stunden Rendern und dem Ausdruck von dreizehn Schichten entstand ein vermeintlich echter Rembrandt.

347 Jahre nach dem Tod des bekannten Malers Rembrandt erlebt sein Stil eine Renaissance. Dabei stammt „The Next Rembrandt“ nicht von einem Menschen, sondern wurde von einer KI errechnet und per 3D-Druck erstellt. Mitarbeiter des Museums Het Rembrandthuis in Amsterdam, des Mauritiushuis in Den Haag, der Delfter University of Technology und von Microsoft haben aus den Werken des Künstlers einen Algorithmus erstellt, der sich die Gemälde angeschaut und daraus ein für den Maler typisches Porträt errechnet hat.

Ein 3D-Drucker erstellte aus den 148 Millionen Pixeln in dreizehn Farbschichten ein Gemälde. Möglich wurde die Simulation aufgrund der großen Datenmengen, die der Künstler hinterlassen hat. „The Next Rembrandt“ sollte nach Ansicht der Macher zeigen, zu welchen Ergebnissen Computerprogramme fähig sind.

Ob sich das Ergebnis auch aus künstlerischer Sicht tatsächlich mit den Werken des Meisters messen kann, muss jeder für sich entscheiden.

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