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Computer Associates dementiert IP-Lizenzierung von SCO

05.03.2004 | 13:15 Uhr |

Nach Angaben der SCO Group haben weitere Unternehmen IP-Lizenzen (Intellectual Property) für Linux gekauft. Neben den hierzulande eher unbekannten Firmen Questar (Gas) und Leggett & Platt (Fertigungsindustrie) soll auch Computer Associates (CA) darunter sein. Doch die genannten Unternehmen sehen die Angelegenheit anders, als SCO sie darstellt.

Nach Angaben der SCO Group haben weitere Unternehmen IP-Lizenzen (Intellectual Property) für Linux gekauft. Neben den hierzulande eher unbekannten Firmen Questar (Gas) und Leggett & Platt (Fertigungsindustrie) soll auch Computer Associates ( CA ) darunter sein.

Der Softwarekonzern aus Islandia, New York, sieht die Angelegenheit allerdings ganz anders. CA habe keine IP-Lizenz erworben, sondern eine große Anzahl Lizenzen für SCOs "Unixware", und zwar im Zuge der 40 Millionen Dollar schweren außergerichtlichen Beilegung eines Vertragsbruch-Rechtsstreits mit dem SCO-Investor The Canopy Group im August 2003. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation " Computerwoche ". "Uns als Unterstützer der SCO-Sache hinzustellen ist total falsch", ärgert sich Sam Greenblatt, Chief Architect der Linux Technology Group von CA. SCO-Chef Darl McBride versucht aus seiner Sicht, "Kunden einzuschüchtern und zu bedrohen". "Wir lehnen seine Methode, Taktik und wie er damit umgeht vollständig ab", so Greenblatt.

Auch bei Leggett und Platt weiß niemand vom Kauf einer IP-Linux-Lizenz von SCO. "Ich habe mit den Leuten gesprochen, die sich um unsere Linux-Systeme kümmern, und zumindest auf Firmenebene haben wir keine solche Lizenz von SCO gekauft", erklärte ein Firmensprecher. "Unseren Leuten zufolge hätten wir daran auch keinerlei Interesse."

SCO gibt Computer Associates als Lizenznehmer bekannt (PC-WELT Online, 04.03.2004)

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