Commodore C64X

Brotkasten feiert Revival

Mittwoch den 06.04.2011 um 15:22 Uhr

von Denise Bergert

Mit dem entsprechenden Kleingeld können Retro-Fans nun die alten C64-Zeiten wieder aufleben lassen. Commodore hat der Brotbüchse einen neuen Anstrich verpasst und bietet den Spiele-Computer in unterschiedlichen Ausführungen an.
Commodores C64X erlebt ein Revival (Quelle: Commodore
USA)
Vergrößern Commodores C64X erlebt ein Revival (Quelle: Commodore USA)
© 2014

Commodore hat das Potenzial seiner so genannten „Brotbüchse“, dem C64 , neu entdeckt und bringt das Gerät in unterschiedlichen Ausführungen nach mehreren Jahrzehnten zurück auf den Markt. Auf der offiziellen Website des US-Unternehmens können sich Fans nun ihren eigenen Commodore C64X zusammenstellen und dabei aus fünf Ausstattungs-Varianten wählen.
 
Die Preisspanne reicht von 250 bis 895 Euro. Retro-Fans mit schlankem Geldbeutel bekommen mit dem „Barebone“ lediglich das Gehäuse, einen Cardreader und die Tastatur. Wer 595 US-Dollar investiert, hat mit dem „Basic“-Modell eine 160-GigaByte-Festplatte, Mini-ITX-Mainboard, Atom-D525-Prozessor von Intel und 2 GigaByte RAM für ein ungetrübtes Spielvergnügen. Bei der grafischen Darstellung der Spiele-Klassiker kommt Nvidias Ion 2-Chip zum Einsatz. Commodore bietet zudem unterschiedliche Prozessor-Konfigurationen an. Das C64-Luxus-Modell schlägt mit 895 US-Dollar zu Buche.

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Alte Spiele-Perlen lassen sich auf dem neuen Commodore über einen Emulator starten. Windows ist in der Laden-Version ebenfalls bereits vorinstalliert. Wer den C64 aus den USA importiert, muss allerdings mit einem Ubuntu-Betriebssystem Vorlieb nehmen. Für die Bedienung hat sich das Unternehmen eine Cherry-Tastatur mit den IBM-typischen-Klickgeräuschen ausgesucht. Die Veröffentlichung des C64X soll im Juni 2011 erfolgen.

Erinnern Sie sich noch an die guten alten C64-Zeiten oder vielleicht sogar an ihr erstes Spiel für den Brotkasten?

Mittwoch den 06.04.2011 um 15:22 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • deoroller 18:28 | 06.04.2011

    Für Jäger und Sammler ist eher der SX64 interessant.

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  • mike_kilo 17:50 | 06.04.2011

    Hans-Christian Dirscherl, ein PCW-Redakteur, meinte letztes Jahr im September beim Review zum original "Brotkasten":

    (...) Und dass Sie uns ja nicht sentimental werden…
    wurde ich aber. ...
    Jedoch beim neuen C64 im Retrolook ist das allerdings anders. Nix als ein optischer Fake mit aktueller Technik. Und wenns noch so verbesserte Mechanik und IBM-verdächtige Keybordklicks produziert. ( "..lovely IBM classic mechanism and click sound")
    btw:
    ... käme ein solches Gerät für Sie in Frage?
    600 $US für so'ne Kiste? :spinner: Nein Danke! Da geh ich lieber zum Boss und lass mir was stricken...

    p.s.
    dass ap, der Chefred., sich hier mal blicken lässt...

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  • P.A.C.O. 16:08 | 06.04.2011

    Weckt natürlich Erinnerungen. Würde ich mir nicht kaufen.

    Aber das selbstgebastelte C64 Laptop schon

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  • kalweit 15:48 | 06.04.2011

    Das Ding ist Quark, aber die neuen Amiga-Gehäuse machen zumindest optisch ganz ordentlich was her.

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  • Andreas Perband 15:37 | 06.04.2011

    C64

    Ist zwar auf den ersten Blick cool, aber käme ein solches Gerät für Sie in Frage?
    Andreas Perband

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