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Comeback: Elsa-Grafikkarte im Test

09.12.2002 | 16:27 Uhr |

Totgesagte leben länger - und wie! Das gilt zumindest für Elsa. Wir haben die Elsa Gladiac 9700 Pro getestet, die erste Grafikkarte, die nach Neugründung des Unternehmens am 1. August 2002 auf den Markt kam. Sie hinterließ einen guten Eindruck.

Totgesagte leben länger - und wie! Das gilt zumindest für Elsa. Wir haben die Elsa Gladiac 9700 Pro gestestet, die erste Grafikkarte, die nach Neugründung des Unternehmens am 1. August 2002 unter dem Namen Elsa auf den Markt kam. Sie hinterließ einen guten Eindruck.

Die Neue Elsa GmbH mit Sitz in Aachen ist aus der Elsa AG hervorgegangen, über die am 1. Mai 2002 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Die beiden Gesellschaften sind nicht miteinander verbunden, die Neue Elsa GmbH hat aber die Rechte an der Marke Elsa erworben.

Die Elsa Gladiac 9700 Pro ist ein gute Grafikkarte für Spielefreaks. Sie basiert auf dem ATI Radeon 9700 Pro-Chip und ist mit 128 Megabyte DDR-SDRAM ausgestattet. Im Test lieferte die Karte überzeugende Messergebnisse. Auch die Softwareausstattung kann sich sehen lassen: Fünf Spiele, unter anderem Battlefield 1942, und zwei Programme liegen bei. Den vollständigen Testbericht finden Sie hier.

Die Neue Elsa GmbH setzt auf einen anderen Grafikchip-Lieferanten als die ursprüngliche Elsa: Jetzt kommen Chips von ATI und nicht mehr von Nvidia zum Einsatz. Die Neue Elsa GmbH übernahm bis zu einem gewissen Grad auch die Garantieverpflichtung für Produkte des insolventen Vorgängerunternehmens: Nach eigenem Bekunden gewährt die Neue Elsa GmbH für Elsa-Produkte, die nicht älter als zwei Jahre sind, einen "subventionierten Support". Für defekte Grafikkarten und Modems fällt eine Bearbeitungspauschale von rund 30 Euro an, für Router rund 60 Euro.

PC-WELT-Test: Elsa Gladiac 9700 Pro

Elsa kehrt zurück in den Grafikkarten-Markt: Gladiac 9700 Pro (PC-WELT Online, 08.11.2002)

Elsa: Comeback im August (PC-WELT Online, 08.07.2002)

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