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Combots: Der Messenger wird mobil und kommuniziert mit ICQ und Co.

01.08.2007 | 17:20 Uhr |

Vor etwa einem Jahr erregte die aus Web.de hervorgegangene Firma Combots Aufsehen mit einem grafiklastigen Messenger mit animiterten Avataren. Jetzt wurde das Produkt erweitert um eine auf Java basierende Mobil-Lösung und um eine Unterstützung für andere Messenger wie ICQ oder Windows Live Messenger.

Als die Combots AG vor rund einem Jahr einen Messenger mit Grafikanimationen und Filesharing-Funktionen vorstellte, waren viele Anwender überrascht und nur wenige prophezeiten dem aus Web.de hervorgegangenen Unternehmen Erfolg. Combots arbeitet mit einer serverbasierten Peer-to-Peer-Technologie, so dass der Empfänger auch in Abwesenheit Nachrichten und Dateien empfangen kann. Diese werden auf einem Server im Karlsruher Rechenzentrum abgelegt. Neben Kurznachrichten lassen sich Fotos, Audio- und Video-Dateien bis zu einer Größe von 1 GByte übertragen, darüber hinaus bietet der Dienst auch Internet-Telefonie.

Inzwischen hat Combots zwar laut Geschäftsbericht noch immer keine Einnahmen aus dem Produkt erzielt, dafür aber einige neue Funktionen hinzugefügt. Seit einigen Tagen ist Combots kompatibel zu allen wichtigen Instant Messengern. Anwender können jetzt auch mit Freunden bei ICQ, Windows Live Messenger, Google Talk, Yahoo, AIM oder Jabber kommunizieren. Das Besondere: Die Gegenstelle bekommt gegebenenfalls auch die Avatare in seiner Buddy-List zu sehen, die das Herzstück von Combots sein sollen. Und - da Combots viel von Marketing versteht - erfährt der andere Anwender mit einem Klick, dass die Avatare bei Combots erhältlich sind und er sich dort anmelden kann. Combots unterstützt hierbei das volle Programm an Instant Messages - von Textbotschaften über Dokumente, Audio- und Video-Dateien bis hin zu Sprachnachrichten und Emotionen.

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