1864207

Coin räumt das Karten-Chaos im Portemonnaie auf

16.11.2013 | 05:59 Uhr |

Eine elektronische Universalkarte soll künftig für mehr Ordnung sorgen und verhindern, dass die empfindliche Bezahlmöglichkeit abhanden kommt.

Kreditkarte, Tankkarte, Rabattkarte, Gutscheinkarte - die Liste der Plastikkärtchen im Portemonnaie ließe sich beliebig fortsetzen. Für mehr Ordnung soll künftig die elektronische Karte Coin sorgen, die alle Informationen gesammelt aufbewahrt. Die vom gleichnamigen US-Unternehmen entwickelte Karte kann per App und Lesegerät mit den auf herkömmlichen Karten gespeicherten Daten gefüttert werden. Vor dem Bezahlvorgang lässt sich der jeweilige Datensatz aktivieren.

Die Universalkarte hat jedoch einen weiteren Vorteil: Wird Coin im Restaurant oder im Flur vergessen, so ertönt eine Warnmeldung auf dem Smartphone. Dieses hält dank Bluetooth permanent Kontakt zur Karte. Sogar eine automatische Deaktivierung von Coin kann bei zu langer Trennung erfolgen.

Hohe Sicherheit wollen die Macher durch die Verwendung einer komplexen Verschlüsselung garantieren. Bei normaler Nutzung hält Coin zwei Jahre lang durch, eine Aufladung der Batterie ist leider nicht vorgesehen, entsprechend stünde nach dieser Zeit ein Austausch an.

NFC - Ist das Bezahlen per Funk sicher?

Bislang ist Coin nur auf Karten mit Magnetstreifen beschränkt. Zudem raten die Entwickler aktuell nur zur Benutzung in den USA, da die Universalkarte im Ausland noch nicht bekannt genug wäre. Der Marktstart soll im Sommer 2014 erfolgen, der Preis liegt voraussichtlich bei 100 US-Dollar.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1864207