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Codename "Fiji": SP1 für Vista ist damit nicht gemeint

22.03.2007 | 11:10 Uhr |

Bisher gingen alle davon aus, dass Microsoft unter dem Codenamen "Fiji" das erste Service Pack für Vista entwickelt. Jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass mit Fiji ein völlig anderes Betriebssystem gemeint ist, das noch in diesem Jahr erscheinen könnte.

Bisher ging man davon aus, dass sich hinter dem Codenamen "Fiji" das Service Pack 1 für Windows Vista verbirgt. Erste Infos zu "Fiji" tauchten bereits vor einem Jahr auf und wir berichteten darüber .

Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley hat nun in Erfahrung gebracht, dass Microsoft mit Fiji" gar nicht das Service Pack 1 für Vista meint, sondern eine neue Version der Media Center Edition von Windows.

Windows Vista ist die sechste Windows-Version und die vollständige Versionsnummer lautet derzeit 6.0.6000. Den Nachfolger entwickelt Microsoft unter dem Codenamen "Vienna" (früher "Blackcomb") und intern wird auch gerne die Bezeichnung "Windows Seven" verwendet.

Laut Foley will Microsoft zwischen Vista und Vienna (erscheint ca. 2010/2011) eine neue Version der Media Center Edition veröffentlichen. Und genau diese wird derzeit unter dem Codenamen "Fiji" entwickelt. Die in Vista enthaltene Version der Media Center Edition wurde übrigens unter dem Codenamen "Diamond" entwickelt.

Das Service Pack 1 für Windows Vista wird nach dem derzeitigen Stand noch in diesem Jahr veröffentlicht. Wer nun nach einer Erklärung sucht, wieso das Service Pack 1 so schnell kommt, der wird in dieser PC-WELT Nachricht fündig. Die Veröffentlichung von "Fiji" soll kurz darauf folgen.

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