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Code Red - eine Bilanz des Schreckens

13.06.2002 | 11:30 Uhr |

Der Code Red-Wurm hat bis jetzt weltweit über 1,5 Milliarden US-Dollar Schaden verursacht. Etwas weniger als die Hälfte dieser Summe kostete die Reinigung befallener Server von dem Wurm. Der größere Restbetrag entstand durch die Ausfallzeiten der IT-Technik und dem daraus resultierenden Produktionsausfall.

Der Code Red-Wurm hat bis jetzt weltweit über 1,5 Milliarden US-Dollar Schaden verursacht. Etwas weniger als die Hälfte dieser Summe kostete die Reinigung befallener Server von dem Wurm. Der größere Restbetrag entstand durch die Ausfallzeiten der IT-Technik und dem daraus resultierenden Produktionsausfall.

Die Entdeckung des virtuellen Übeltäters wurde dadurch erschwert, dass er auf infizierten Microsoft Internet Information Servern nicht ohne weiteres zu entdecken war, wie John Donovan, Managing Director von Symantec in Australien, betont. "Infizierte Server fielen nicht aus. Außerdem sind für eine Bedrohung, die so wie der Code Red-Wurm verschiedene Schwachstellen gleichzeitig ausnutzt, umfassendere Sicherheitslösungen erforderlich".

Code Red konnte einen Denial of Service (DoS)-Angriff ermöglichen, er konnte Webserver schädigen und Trojaner in befallenen Systemen absetzen. Anders als so viele andere Würmer und Viren konnte sich Code Red ohne menschliches Zutun verbreiten, indem er vorhandene Sicherheitslücken auf den Servern ausnutzte.

PC-WELT Viren & Bugs

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