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CoD-Verlierer hetzt Gegner SWAT-Team auf den Hals

25.04.2014 | 05:17 Uhr |

Nach einem verlorenen Mutliplayer-Match in Call of Duty: Ghosts schickte ein verärgerter Spieler aus den USA seinem Widersacher 70 Spezialkräfte nach Hause.

Es gibt gute Verlierer und es gibt sehr schlechte Verlierer. Dies musste auch ein in Long Island lebender Spieler von Call of Duty: Ghosts feststellen, als er nach einem gewonnenen Onlinematch auf einmal Besuch von einem US-amerikanischen Sondereinsatzkommando bekam. Als Anlass diente die Unterstellung, dass der Gewinner der Multiplayer-Partie seine Mutter und seinen Bruder ermordet habe. Als Resultat dieser falschen Anschuldigungen rückte ein 70-köpfiges SWAT-Team ein, um den vermeintlichen Tatort zu inspizieren.

Nach der Feststellung, dass es sich bei dem 17-jährigen Spieler nicht um einen Mörder handelt, wurde nun auch das FBI aktiv, um den Verursacher des Einsatzes auszumachen. Da dieser den Anruf jedoch über das Internet getätigt hat, scheint es unwahrscheinlich, dass er zur Verantwortung gezogen werden kann.

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Bei dieser gemeinen Aktion handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall. Der fragwürdige Trend, der auch als Swatting bezeichnet wird, nahm seinen Anfang im Internet-Forum 4Chan. Dort wurde die Idee geboren, einem verhassten Widersacher die Polizei oder gleich ein SWAT-Team auf den Hals zu hetzen. Je größer die Anzahl an Polizeiwagen, Spezialkräften oder Hubschraubern ausfällt, umso mehr Anerkennung kann der Verursacher bei Gleichgesinnten erwarten.

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