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Opfer durch Computer-Kriminalität

02.03.2009 | 10:49 Uhr |

Ebay, Amazon, Online-Banking und im Internet shoppen – immer mehr Internetnutzer tätigen Finanzgeschäfte über das Internet. Doch wie viele haben schon einmal einen finanziellen Schaden durch Computer-Kriminalität erlitten? Falls ja, wodurch ist dieser Schaden entstanden?

Im Sommer 2008 machte Forsa eine Umfrage unter 1004 Internetnutzern aus Deutschland. Das Alter der Befragten begann bei 14 Jahren - über diese Altersgrenze kann man in diesem Zusammenhang sicherlich diskutieren, sind doch Minderjährige überhaupt noch nicht geschäftsfähig und können demnach nicht selbstständig Internetgeschäfte tätigen oder Online-Banking machen. Doch interessant sind die Zahlen, die Statista veröffentlich, trotzdem, schließlich scheinen sie Entwarnung zu geben.

Denn 92 Prozent der Befragten gaben an, dass sie noch nie einen Schaden durch Computer-Kriminalität erlitten hätten. Zwei Prozent erlitten einen nicht näher definierten Schaden durch Malware (in der Statistik etwas ungenau als Viren bezeichnet), jeweils ein Prozent wurde beim Online-Banking und bei Internetauktionen geschädigt. Drei Prozent berichteten von Schäden durch wie auch immer geartete andere Computerkriminalität.

Diese Statistik steht sicherlich auf etwas wackligen Beinen und ist zudem in ihren Aussagen relativ unkonkret. Doch interessant ist es schon, dass ungeachtet aller Panik-Meldungen 92 Prozent nichts von einem Schaden durch Computer-Kriminalität wissen. Wobei man hier sicherlich eine gewisse Dunkelziffer unterstellen muss: Gut gemachte Computerkriminalität erkennt man eben nicht so ohne weiteres als solche…

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