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Citrix bringt virtuellen Desktop

16.04.2008 | 14:00 Uhr |

XenDesktop wird vom Rechenzentrum aus abgesicherte Windows-Oberflächen bereitstellen.

Der Kauf von XenSource trägt für Citrix erste Früchte: Der Thin-Client-Spezialist stellt miit der Desktop-Delivery-Lösung 'Citrix XenDesktop' eine Lösung vor, die Windows-Desktops über ein zentrales Rechenzentrum virtualisieren und sie dann Mitarbeitern standortunabhängig bereitstellen kann. Eine lokale Installation auf dem User-PC ist damit nicht mehr notwendig.

Der zentralisierte Ansatz des Desktop-Managements erleichtert nicht nur die Absicherung am Endgerät, sondern kann IT-Abteilungen auch spürbar entlasten, da eine manuelle Verteilung und Installation vor Ort entfällt. Das Besondere an XenDesktop ist, dass die individuellen Oberflächen bei jedem Login aus den Komponenten neu zusammengesetzt werden.

Einen weiteren Vorteil sieht Citrix darin, dass Programme während der Laufzeit vom Desktop-Betriebssystem separiert aus neuen Master-Images bereitgestellt werden. Damit sollen die Endanwender einen performanten, sicheren und personalisierten Desktop erhalten, ohne mögliche Software-Fehler oder Programmkonflikte, wie sie bei herkömmlichen Lösungen mitunter auftreten.

Derzeit steht Citrix XenDesktop als Beta-Version zum Download zur Verfügung, eine erste finale Version soll ab dem 20. Mai 2008 erhältlich sein. (Elmar Török/mha)

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