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Cisco-Router schon 2012 abgesichert?

22.07.2014 | 19:28 Uhr |

Einige Kabelnetzbetreiber aus Deutschland behaupten, die kürzlich öffentlich gemachte Lücke in Cisco-Routern und -Modems schon 2012 gestopft zu haben.

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir von einer Sicherheitslücke in Routern und Modems des Herstellers Cisco . Da die betroffenen Geräte teilweise auch bei deutschen Kabelnetzbetreibern wie Kabel Deutschland, Unitymedia oder lokalen Anbietern zum Einsatz kommen, wurde von einer hohen Verbreitung der Schwachstelle ausgegangen.

Nun melden sich Kabel Deutschland sowie Unitymedia und teilen mit, dass die vom Hersteller angebotene Firmware, die vor der Lücke schützt, schon 2012 aufgespielt worden sei. Bei Kabel Deutschland wurde das Update sogar ohne Zutun der Kunden an die Geräte ausgeliefert.

Fraglich bleibt, warum Cisco Endkunden erst jetzt auf die Sicherheitslücke aufmerksam gemacht hat. Darüber hinaus könnten Geräte anderer Anbieter noch immer von der Schwachstelle betroffen sein.

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Die Schwachstelle erlaubt Hackern die Kaperung der Geräte vom Internet aus, um dann unbemerkt beliebigen Schadcode auf dem Modem oder Router auszuführen.

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