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Ciphire: Mailverschlüsselung leicht gemacht

13.01.2005 | 12:40 Uhr |

Das kostenlose Programm Ciphire verschlüsselt Mails nach dem PGP-Prinzip.

Das Mailverschlüsselungs-Tool Ciphire arbeitet wie PGP mit öffentlichen und privaten Schlüsseln. Die Macher des Programms legen aber großen Wert darauf, die etwas komplizierte Handhabung dieses Prinzips zu vereinfachen.

Nach der Installation platziert sich Ciphire im Systray und arbeitet mit allen POP-3- und IMAP-4-basierenden Maiprogrammen zusammen. Beim Versand einer Nachricht prüft Ciphire über eine Datenbank im Internet, ob der Empfänger ebenfalls das Tool installiert hat und verschlüsselt gegebenenfalls die Nachricht.

Der große Vorteil des Programms: Die Handhabung ist tatsächlich sehr einfach. Der Nachteil: Die Verschlüsselung funktioniert nur, wenn der Empfänger ebenfalls das Tool installiert hat. Vorhandene PGP-Schlüssel lassen sich nicht nutzen.

Will man sicherstellen, dass eine Mail auf jeden Fall verschlüsselt wird, setzt man in die Betreffzeile ein "e". Sollte Ciphire den gewählten Empfänger nicht kennen, gibt es eine Warnmeldung aus und verschickt die Mail nicht.

Das Utility befindet sich zurzeit in der Betaphase. Es läuft unter Windows 2000 und XP. Laut Hersteller ist die Verschlüsselungstechnik aber bereits seit einem Jahr ausgereift. Es gehe beim Betatest nur noch darum, die Kompatibilität mit allen Mailprogrammen zu testen. Ciphire soll für private Nutzung kostenlos bleiben. Für Firmen wird die fertige Version kostenpflichtig sein.

Fazit: Ciphire lässt sich - verglichen mit anderen Mailverschlüsselungs-Tools - sehr einfach handhaben. Doch auch bei Ciphire müssen sowohl Sender als auch Empfänger das Tool installiert haben. Wer seine Kontakte zum Einsatz der Software überreden kann, sollte Ciphire mal ausprobieren.

Download: Ciphire

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