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Öko-Auto mit iPhone als Zündschlüssel

Der Autohersteller Chrysler hat zum internationalen Tag der Erde sein Elektroauto Peapod (zu deutsch: Erbsenschote) präsentiert. Der Ökoflitzer ist ein bisschen anders als die anderen Fahrzeugmodelle aus dem amerikanischen Konzern. Der Peapod ist nicht nur sparsam und hat ein nettes Grinsen im Gesicht, er verwendet auch das iPhone als Zündschlüssel und zum Führen von Ökostatistiken.

Sobald das iPhone ins Armaturenbrett des Peapod gesteckt wird, dient es als Messgerät, mit dem sich die Energie-Einsparung durch den Elektromotor auswerten lässt. Eine Software auf dem Apple -Handy erfasst die gefahrenen Kilometer und stellt dar, wie hoch die Benzinkosten dafür gewesen wären. Das iPhone steuert auch die Stereoanlage und dient als primitives Navigationssystem. Auch im Peapod kommt lediglich Google Maps zum Einsatz.

Durch seinen Elektromotor fährt der Wagen abgasfrei. Obwohl der Peapod sehr klein ist und nur knapp 10.000 Euro kosten wird, soll er genug Platz für vier Personen bieten. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 Kilometer pro Stunde. Deswegen ist der Elektro-Wagen von Chrysler nur für kurze Fahrten in der Nachbarschaft gedacht, auf den Highways in den USA ist seine Benutzung verboten. Auch das Tanken dauert länger. Zum vollständigen Aufladen seiner Akkus braucht der Peapod sechs Stunden, aber dafür kosten 100 Kilometer nur 1,50 Euro an Strom.

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