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Google schließt sechs Sicherheitslücken in Chrome

27.05.2010 | 16:05 Uhr |

Mit der neuen finalen Version Chrome 5 für Windows, Mac und Linux schließt Google zugleich auch eine Reihe von Sicherheitslücken der Vorversionen.

Google hat in dieser Woche seinen Web-Browser Chrome in der finalen Version 5.0.375.55 veröffentlicht . Chrome 5 ist damit nicht länger eine Beta-Version, ein wichtiger Fortschritt für die Linux- und Mac-Plattformen. Zugleich beseitigt Google mit der neuen Version sechs Sicherheitslücken vorheriger Chrome-Versionen.

Im Blog Chrome Releases nennen die Google-Entwickler sechs Schwachstellen, von denen zwei eine hohe und vier eine mittlere Risikoeinstufung erhalten haben. So kann eine der Lücken genutzt werden, um per Javascript die URL zu manipulieren, die in der Adressenleiste angezeigt wird. Benutzer könnten über die tatsächliche URL der gerade besuchten Seite getäuscht werden (Spoofing).

Auch die zweite Lücke mit hoher Risikostufe betrifft Javascript. Hier kann es im Kontext von Browser-Erweiterungen zu inkorrekter Code-Ausführung kommen. Welche Folgen das haben könnte, wird nicht angegeben. Google veröffentlicht generell keine Details zu frisch gestopften Sicherheitslücken. Genaueres erfährt die Allgemeinheit erst, wenn die Mehrheit der Chrome-Nutzer das neueste Sicherheits-Update erhalten und installiert hat.

Google Chrome lädt Updates ohne Benutzereingriff automatisch im Hintergrund herunter. Sie werden beim nächsten Neustart installiert.

Download: Google Chrome 5

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