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Chirp: Google bringt sprachgesteuerten Heimassistenten

12.05.2016 | 13:53 Uhr |

Google entwickelt einen sprachgesteuerten Heimassistenten mit Google Now, Mikrofon und Lautsprecher als Konkurrenz zu Amazon Echo. Noch 2016 soll dieses als Chirp bezeichnete System auf den Markt kommen.

Google will mit Chirp (englisch für „zwitschern“) eine Konkurrenzlösung zu Amazon Echo vorstellen. Noch 2016 soll die Sprachsteuerung für die Wohnung in den Verkauf kommen.

Laut der Technikseite Recode soll Google in die Hardware die Google-Sprachsteuerung Now samt Google Suche integrieren. Letztendlich handelt es sich bei Chirp genauso wie bei Amazon Echo um einen tragbaren Lautsprecher mit Mikrofon und Sprach-Assistent Now. Chirp soll so ähnlich wie der WLAN-Router OnHub von Google aussehen, also ein zylinderförmiges Gerät sein.

Mit Chirp wird man vermutlich Internetsuchen durchführen und Online-Einkäufe tätigen können. Dazu Musik abspielen lassen und den Wetterbericht oder die Verkehrslage recherchieren. Und vermutlich wird Chirp mittelfristig auch eine Schlüsselstellung im Smart Home einnehmen. Dafür hat Google mit dem Thermostat von Nest und der Nest-Kamera ja schon Komponenten im Portfolio.

Amazon Echo mit Alexa als Vorbild

Amazon ist auf diesem Markt mit Echo und dessen Spracherkennung Alexa schon länger unterwegs. Allerdings nur in den USA. Der Benutzer kann Echo zum Beispiel beauftragen, etwas auf Amazon.de zu kaufen. Oder Musik abzuspielen von Amazon Music, Prime Music, Spotify, Pandora, iHeartRadio und TuneIn. Musik kann via Bluetooth auch von Tablet oder Smartphone gestreamt werden. Echo kann auch Informationen im Internet recherchieren und die Ergebnisse vorlesen. Auch den Wetterbericht oder Sportergebnisse liest Echo vor. Seit kurzem teilt einem Echo sogar mit, wo sich gerade die über Amazon.com bestellte Ware befindet.

Echo besitzt sieben Mikrofone, um nach allen Richtungen hören zu können. Das soll auch funktionieren, wenn in der Wohnung Musik spielt. Gleichzeitig gibt Echo seine Informationen oder die Musik in alle Richtungen ab. Mit dem Weckruf „Alexa“ startet man Echo – ähnlich wie „Ok Google“ bei Google Now oder „Hey Siri“ bei Apples Sprachassistentin. Oder „Hey Cortana“ bei der Sprachassistentin von Windows 10.



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