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Chiptechnologie: AMD und IBM arbeiten Hand in Hand

09.01.2003 | 13:48 Uhr |

AMD und IBM haben heute bekannt gegeben, gemeinsam Technologien zur Produktion von Chips entwickeln zu wollen. Die zu entwickelnden Prozesse sollen helfen, die Leistung von Mikroprozessoren weiter zu verbessern und den Stromverbrauch zu reduzieren.

AMD und IBM haben heute bekannt gegeben, gemeinsam Technologien zur Produktion von Chips entwickeln zu wollen. Die zu entwickelnden Prozesse sollen helfen, die Leistung von Mikroprozessoren weiter zu verbessern und den Stromverbrauch zu reduzieren.

Die Branchengiganten setzen bei ihrem Vorhaben auf neue Strukturen und Materialien wie "Silicon-on-Insulator"-Transistoren, Kupfertechnologie sowie eine verbesserte "low-k-dielectric" Isolierung. Die Zusammenarbeit soll in der 65 Nanometer und 45 Nanometer (nm) Technologie stattfinden. Erste Produkte - in der 65nm Technologie - sollen 2005 kommen.

Bill Siegle, Senior Vize Präsident, Technology Operations und AMDs Chief Scientist, erklärte zur Bekanntgabe der Vereinbarung: "Wir wollen unsere 90 Nanometer Produktion bereits im vierten Quartal 2003 einsetzen. Deshalb erweitern wir unsere Entwicklung jetzt auf Prozesstechnologien für unsere nächste Prozessorgeneration, die Strukturgrößen von 65nm und darunter aufweisen wird."

Bijan Davari, Vize Präsident, Technology und Emerging Products, IBM Microelectronics Division, betonte: "Heutige Märkte verlangen modernstes Chip Design wie den Einsatz modernster Materialien und Technologien." Und fügte hinzu: "Unsere Arbeit mit AMD wird uns helfen, gemeinsame Technologien in Produkte zu überführen und damit die "time-to-market" für Kunden zu verringern."

Die Entwicklungsaktivitäten werden am "Semiconductor Research and Development Center (SRDC)" in East Fishkill, N.Y, einem IBM-Entwicklungszentrum, durchgeführt. Am 30. Januar 2003 wollen die Ingenieure von AMD und IBM ihre Arbeit aufnehmen.

AMD richtet Speichersparte neu aus (PC-WELT Online, 17.12.2002)

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