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Chip-Implantat soll vor Waffenmissbrauch schützen

15.04.2004 | 11:56 Uhr |

Ein implantierter Chip soll künftig in den USA Polizisten schützen, wenn ihre Dienstwaffe in falsche Hände gerät, beispielsweise in die eines Festzunehmenden. Mittels eines Sensors in der Waffe soll diese automatisch deaktiviert werden und somit nicht mehr verwendbar sein.

Ein implantierter Chip soll künftig in den USA Polizisten schützen, wenn ihre Dienstwaffe in falsche Hände gerät, beispielsweise in die eines Festzunehmenden. Mittels eines Sensors in der Waffe soll diese bei Verlust automatisch deaktiviert werden und somit nicht mehr verwendbar sein, berichtet " USA Today ". Eine Batterie ist nicht nötig, die Größe des Chips entspricht in etwa einem Reiskorn.

Der Chip wurde von dem Unternehmen Verichip entwickelt, das in den letzten Jahren bereits andere Anwendungsmöglichkeiten seiner Technik vorgestellt hat, wie beispielsweise die Speicherung sämtlicher Krankendaten auf einem ähnlichen Chip-Implantat.

Einige Polizeibehörden zeigen sich allerdings noch skeptisch ob der Funktionalität des Systems. So wird befürchtet, dass die Technik im Einsatz versagen könnte, oder ein Beamter während einer Schießerei an der Hand, in der der Chip steckt, verletzt werden könnte und die Waffe nicht mehr benutzen kann, so die Zeitung. Auch kann es unter Umständen nötig sein, dass ein Kollege die Pistole eines Beamten übernehmen müsse.

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