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Chinesische Hacker erbeuten angeblich US-Waffenpläne

29.05.2013 | 05:03 Uhr |

Aktuellen Berichten zufolge ist es chinesischen Hackern gelungen, in geschützte Systeme der USA einzudringen und Waffen-Pläne zu erbeuten.

Einem streng vertraulichen Bericht des U.S. Defense Science Board für das Pentagon zufolge, ist es chinesischen Hackern gelungen hochsensible Waffen-Pläne zu stehlen. Das will die Washington Post aus internen Quellen erfahren haben. Bei den über 20 Plänen handelt es sich unter anderem um Waffen-Systeme, die auf Schiffen und in Flugzeugen zum Einsatz kommen. Die darin enthaltenen Informationen seien zudem kritisch für die Raketen-Abwehr der USA.

Der vertrauliche Bericht beinhaltet den Angaben zufolge eine Aufzählung aller Waffen-Systeme, deren Pläne von den chinesischen Angreifern erbeutet werden konnten. Unter ihnen finden sich der Black-Hawk-Helikopter, der F/A-18-Kampfjet, das Patriot-Raketen-System und das so genannte Littoral Combat Ship.

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Laut Experten-Meinung könnten die entwendeten Pläne die Entwicklung von chinesischen Waffen-Systemen beschleunigen und der USA in potenziellen, zukünftigen Konflikten schaden. Das Defense Science Board erklärt in seinem Bericht nicht explizit, dass es sich bei den Cyber-Angreifern um chinesische Hacker gehandelt hat. Regierungsquellen zufolge habe jedoch ein Großteil der Hacker-Angriffe auf die USA seinen Ursprung in China. Ob die Pläne direkt von Militär-Servern oder Partner-Unternehmen gestohlen wurden, ist derzeit noch unklar.

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