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Chinese fällt nach iPhone-Stromschlag ins Koma

19.07.2013 | 12:55 Uhr |

In China hat ein Mann einen so starken Stromschlag von seinem iPhone erhalten, dass er ins Koma gefallen ist.

In China hat ein Mann einen Stromschlag gekriegt, nachdem er sein iPhone 4 nutzen wollte, das gerade an einem Ladegerät hing. Der Mann fiel bei dem Unfall ins Koma, wie die chinesische Zeitung Beijing Wan Bao berichtet. Beim später untersuchten Ladegerät wurde dann festgestellt, dass sich nicht um ein Original-Ladegerät handelte, sondern um ein gefälschtes Ladegerät oder ein Ladegerät eines Drittherstellers handelte.

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass in China die 23-Jährige Ma Ailun bei der Nutzung ihres iPhone 5 einen tödlichen Stromschlag erhielt. Auch in diesem Fall wurde das Gerät gerade aufgeladen, als die Frau zum Telefon griff, weil sie angerufen worden war. Apple hatte seinerzeit eine sofortige Untersuchung des Falls angekündigt. Chinesische Medien berichten nun, dass auch in diesem Fall ein USB-Ladegerät eines Drittherstellers zum Einsatz kam.

Den Berichten zufolge soll es sich um ein Ladegerät mit minderwertigeren Komponenten und damit weniger Schutzmechanismen handeln. Dabei könnte ein Kondensator versagt und dann die 220 Volt Elektrizität direkt an den Akku weitergeleitet haben. Ein anderer Verdacht ist, dass das Ladegerät eventuell für den Einsatz in Hong Kong oder Japan konzipiert wurde, wo Geräte mit 110 Volt genutzt werden, während in China 220 Volt verwendet. In dem Fall könnte das Ladegerät nach einer Überlastung versagt haben. Die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall laufen derzeit noch und auch Apple ist weiterhin an der Untersuchung beteiligt.

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