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China will weiterhin Windows XP einsetzen

23.04.2014 | 15:48 Uhr |

Weil der chinesischen Regierung das Upgrade zu teuer sei, versuche man es weiterhin mit Windows XP, berichtet ein Regierungsbeamter.

Ein Beamter der chinesischen Regierung hat Sky-News erzählt, dass man bei Windows XP bleibe - auch wenn der Support-Zeitraum zu Ende und das Betriebssystem begraben ist. Das Upgrade auf Windows 8 sei zu teuer, sagt der Beamte Yan Xiaohong. Darum versuche man lieber, XP mit Patches aktuell zu halten. Chinesische Sicherheitsdienstleister haben Schutz-Programme entwickelt, welche das System auch nach dem Support-Ende patchen sollen und die Regierung begutachte derzeit den Einsatz dieser Programme.

Eine Windows-8-Lizenz koste in China 888 Yuan, also rund 100 Euro - das sei sehr teuer. Angeblich läuft Windows XP in China noch auf bis zu 70% der Rechner. Bis ins Jahr 2010 seien selbst in Regierungseinrichtungen noch viele Raubkopien von XP verbreitet gewesen. Mittlerweile, so der Bericht, habe sich das aber geändert. Die Regierung habe in der Vergangenheit auch viele staatliche Betriebe gedrängt, legale Lizenzen einzusetzen.

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