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China will Verkaufsverbot für Videospiel-Konsolen aufheben

29.09.2013 | 13:33 Uhr |

Seit dem Jahr 2000 sind Videospiel-Konsolen wie Xbox 360 oder PlayStation 3 in China verboten. Möglicherweise dürfen die beliebten Geräte bald aber unter gewissen Umständen doch in den Handel kommen.

In hiesigen Gefilden ist es selbstverständlich, dass jeder eine Videospiel-Konsole seiner Wahl im regulären Handel kaufen kann. Das ist jedoch nicht auf der ganzen Welt möglich. In der Industrie-Nation China etwa ist der Vertrieb von Geräte wie PlayStation 3 oder Xbox 360 verboten. Die Regierung hatte bereits im Jahr 2000 ein entsprechendes Verbot verhängt. Als Begründung wurde damals die Gefährdung der geistigen Gesundheit der Bevölkerung angegeben. Mehr als zehn Jahre später könnte das Gesetz nun wieder gekippt werden.

Laut den Angaben des Wall Street Journals plant die chinesische Regierung nun tatsächlich von der strengen Regelung zurückzutreten. Dennoch möchte China eine gewisse Kontrolle über die angebotenen Produkte aus dem Ausland haben und stellt Bedingungen an die Konsolenhersteller. Nach dem Gesetzesentwurf müssten Firmen wie Sony oder Microsoft einen eigenen Firmensitz in Shanghai anmelden. Weiterhin muss eine Genehmigung für den Vertrieb der Hardware erteilt werden. Unklar ist zudem noch, wann das Verbot für Videospiel-Konsolen in China aufgehoben werden soll.

China bekommt eigene Microsoft-Konsole

Mit dieser neuen Gesetzesregelung dürfte auch der florierende Schwarzmarkt in China eingedämmt werden. Viele Chinesen besorgten sich ihre Konsole auf dem inoffiziellen Weg. Dank einer entsprechenden Modifizierung der Hardware, war es den Spielern auch möglich, gecrackte Titel auf ihren Konsolen laufen zu lassen. Weiterhin wurde der chinesische Markt mit Billig-Imitaten der etablierten Konsolen überschwemmt.

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