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China: 15.000 Verhaftungen bei Internet-Säuberungsaktion

19.08.2015 | 15:09 Uhr |

Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität in China sind laut Angaben der Behörden über 15.000 Personen verhaftet worden.

Die chinesischen Sicherheitsbehörden haben in dieser Woche zum Schlag gegen Cyberkriminalität ausgeholt. Dabei wurden laut offiziellen Angaben bisher über 15.000 Personen verhaftet. Die Aktion, so heißt es, habe der Säuberung des Internets zum Ziel gehabt.Die Verhaftungen fanden im Zuge der Ermittlungen in 7.400 Fällen von Internet-Kriminalität statt. In welchem Zeitraum die Ermittlungen und Verhaftungen stattfanden ist unklar. In einigen Fällen, so heißt es zumindest, werde bereits seit Dezember 2014 ermittelt.

Den festgenommenen Personen werden unter anderem Hacker-Attacken, Online-Betrügereien und die Förderung von Online-Glücksspielen vorgeworfen. Allein sieben verhaftete Personen sollen verantwortlich für über 2000 Hacker-Attacken auf Unternehmensseiten sein.

Ebenfalls verhaftet wurde den Behörden zufolge eine Person, die SMS-Nachrichten an Smartphone-Nutzer versendet hatte, die einen Link enthielten, die zu einem Download von Malware führten. Darüber habe die Person sich dann Zugriff auf die Geräte verschafft. Die Malware namens "xxShenqi" soll über 110.000 Geräte infiziert haben.

Im Zuge der Aktion wurden auch viele Websites gelöscht, die in China unerlaubte Inhalte verbreiten. Dazu zählen neben Porno-Seiten auch Glücksspiel-Seiten und Seiten, die Gewalt propagieren.

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