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Centrino: Die Zukunft des Notebooks...laut Intel

12.03.2003 | 12:05 Uhr |

Ab heute trommelt Intel mit großen Werbeeinsatz für "Centrino", die neue Notebook-Plattform, die aus Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul besteht. Centrino-Notebooks sollen bei niedrigeren Taktraten mehr Leistung bringen als Pentium-4-Modelle und auch in puncto Akkulaufzeit an der Spitze liegen. Zwei Centrino-Notebooks hatten wir als Vorserienmodelle im Test: Einmal das als Desktop-Ersatz konzipierte Acer Travelmate 803Lci und einmal das schicke und leichte Samsung X10.

Ab heute trommelt Intel mit großen Werbeeinsatz für "Centrino", die neue Notebook-Plattform, die aus Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul besteht. Centrino-Notebooks sollen bei niedrigeren Taktraten mehr Leistung bringen als Pentium-4-Modelle und auch in puncto Akkulaufzeit an der Spitze liegen.

Herzstück von Centrino ist der unter dem Codenamen "Banias" entwickelte Prozessor, den Intel mit dem wenig innovativen Namen "Pentium-M" verkauft. Im Banias, der ersten CPU, die Intel speziell für Notebooks entwickelte, sind viele technische Neuheiten integriert, die vor allem Strom sparen sollen: So passt etwa eine verbesserte Version von Speed Step dynamisch Prozessor-Taktrate und -Spannung an die CPU-Auslastung an; der L2-Cache ist in 32 Bereiche eingeteilt, die jeweils nur bei Zugriffen mit Strom versorgt werden. Der große L2-Cache von 1 MB - doppelt so viel wie beim Pentium 4-M - soll außerdem hohes Tempo garantieren.

Der Pentium-M kommt zunächst mit 1,3 bis 1,6 GHz auf den Markt, daneben wird es noch Modelle mit geringerer Spannung geben - die Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Varianten, die in Sub-Notebooks oder Tablet PCs eingesetzt werden.

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