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Mobiler Störsender gegen Handytelefonate

20.08.2008 | 14:55 Uhr |

Mit dem Cell Phone Jammer sollen Handytelefonate im Umkreis von zehn Metern effektiv gestört werden. Das mobile Endgerät ist kaum größer als ein iPhone und stört die gängigen Frequenzbereiche von Mobiltelefonen. Das Gerät hat jedoch drei Nachteile: Den hohen Preis, einen schwachen Akku und in Deutschland ist der Einsatz verboten.

Das Handy ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. In den vergangenen Jahren haben wir uns daran gewöhnt, jederzeit geschäftlich oder privat telefonieren zu können. Doch die permanente Erreichbarkeit hat eine Schattenseite: Egal ob im Bus oder in der Bahn, das Handyklingeln vom Crazy Frog und Co. ist allgegenwärtig und auch die Lautstärke, in der in der Öffentlichkeit telefoniert wird, raubt Mitmenschen die letzten Nerven. Eine Lösung gegen dieses Problem bietet der Cell Phone Jammer eines Hongkonger Elektronikherstellers. In Deutschland leider nicht zugelassen, unterbindet das kompakte Gerät Handytelefonate im Umkreis von zehn Metern, im Internet wird er für 246 US-Dollar (167 Euro) angeboten . Die Anwendung wird auf der Website in einem kurzen Video demonstriert.

Gestört werden laut Anbieter die Frequenzbereiche GSM850, EGSM900, DCS1800, PCS1900, CDMA800, WCDMA2000, PHS und DECT (1880 bis 1900 Megahertz). Einzig die Akkuleistung bereitet ein Problem. Mit einer Laufzeit von nur 90 Minuten sollte immer ein Ersatzakku in der Tasche stecken, um lästige Telefonate zu unterbinden. Auch die Abmessungen sind ansprechend: Mit 118x45x22 Millimetern ist der Cell Phone Jammer abgesehen von der Tiefenrichtung ähnlich groß wie das Apple iPhone. Als Einsatzorte empfielt der Anbieter Konferenzsäle und Klassenräume, Bibliotheken, Kinos und Theater. Ein Wermutstropfen für Interessenten in Deutschland: Hierzulande ist die private Nutzung solcher Störanlagen verboten.

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