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Trends und Neues auf der Messe

21.02.2008 | 12:06 Uhr |

Computer-Sicherheit und umweltverträgliche Technik sind die unangefochtenen Top-Themen der diesjährigen Cebit. Die Unterhaltungselektronik ist hingegen deutlich zurückgedrängt worden, trumpft aber trotzdem mit einigen ansehnlichen Neuheiten auf.

Branchenliebling "Green IT"

Die Veränderung der thematischen Ausrichtung der Messe ist überall zu spüren. Vorbei sind die Zeiten der verspielten Neuheiten frei nach dem Motto: größer, schneller, bunter. So wundert es nicht, dass die Innovationen vieler Hersteller auf das "grüne Gewissen" der Konsumenten aus dem privaten und geschäftlichen Bereich zielen. Insbesondere die Reduzierung des Stromverbrauchs und damit des CO2-Ausstoßes sind beliebte Argumente. Ein Beispiel für klimaschonende IT ist der "0-Watt-Standby-Monitor" von Fujitsu Siemens, der im Wartebetrieb keinen Strom verbraucht. Voraussichtlich ab Sommer soll das Gerät im Fachhandel erhältlich sein, Preise stehen noch nicht fest.

Außerdem versuchen die Hersteller den Energieverbrauch der Rechner beispielsweise mit Hilfe spezieller Software zu drosseln. Sie steuert die Hardware-Komponenten von PCs und Servern so an, dass sie deutlich weniger Strom fressen. Zur Green IT gehören auch andere Aspekte, die auf den ersten Blick nicht gleich ins Auge fallen, aber durchaus wichtig sind. Rücknahme und Recycling von Altgeräten versprechen etwa Toshiba und Xerox. Zudem werben etliche Aussteller damit, besonders schadstoffarme Hardware zu produzieren.

Sicherheit als oberstes Gebot

Internet-Nutzer sind einer ständig wachsenden Zahl von Angriffen aus dem Web ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Methoden der Cyber-Kriminellen permanent raffinierter werden. Das Wettrüsten mit diesen zwielichtigen Gestalten bringt laufend neue Sicherheitskonzepte hervor, die zuhauf auf der Cebit zu sehen sind. Kein verantwortungsvoller Privatanwender kommt an Antiviren-Software vorbei. Unternehmen können zu noch härteren Bandagen wie kombinierten "Rechner-Rüstungen" bestehend etwa aus Antivirus-Paketen und Firewalls (Software zum Schutz vor Eindringlingen aus dem Internet) greifen.

Gerade weil Firmen der gefürchteten Industriespionage aus dem Web ausgeliefert sind, warten etliche Hersteller mit maßgeschneiderten Software-Lösungen auf. Auch mobile Geräte wie Notebooks oder externe Festplatten können mit den auf der Messe gezeigten Produktneuheiten vor fremden Zugriffen geschützt werden.

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