Cebit 2005: Asus setzt auf Sonoma-Notebooks

Donnerstag den 03.02.2005 um 12:11 Uhr

von Thomas Rau

Mit drei neuen Modellreihen auf Basis von Intels neuer Centrino-Plattform will Asus Käufer locken. Dafür soll auch der anziehende optische Eindruck der Notebooks sorgen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Cebit-Auftritts von Asus stehen Notebooks: Kein Wunder – die mobilen Rechner sind inzwischen wichtigere Umsatzbringer als die Hauptplatinen, mit denen Asus bekannt wurde.

Die High-End-Serie V6800V basiert auf Intels neuer Centrino-Plattform Sonoma und verfügt neben dem neuen Pentium M mit 533 MHz Front Side Bus über DDR-2-Speicher – im Modell für 2800 Euro mit 1024 MB in einer Dual-Channel-Konfiguration – sowie ein 15-Zoll-Display in SXGA+-Auflösung (1400 x 1050). Als Grafiklösung kommt ATIs Mittelklasse-Chip Mobility Radeon X600 zum Einsatz. Weitere Ausstattungsmerkmale sind der 4-in-1-Speicherkartenleser und integriertes Bluetooth. Das Notebook soll rund 2,5 Kilogramm wiegen – Asus behauptet, mit dem V6800V das leichteste Notebook mit 15-Zoll-Display gebaut zu haben. Die Preise liegen je nach Ausstattung zwischen 1900 und 2800 Euro.

Die Sonoma-Plattform steckt auch im rund 1,6 Kilogramm leichten W5600A. Als Hingucker integriert Asus eine 1,3-Megapixel-Kamera in den Displayrahmen, die sich um 180 Grad drehen lässt. Das 12,1 Zoll große Display verfügt über eine WXGA-Auflösung (1280 x 800) und Glare-Type-Technik: Damit soll das Display extrem kontrast- und leuchtstark sein – Asus verspricht 250 cd/m2. Der Nachteil dieser Technik: Das Display spiegelt extrem stark. Mit Pentium M 740 (1,73 GHz) und 60-GB-Festplatte kostet das W5600A rund 2000 Euro. Für 2300 Euro gibt’s die Ausführung mit Pentium M 760 (2 GHz) und 80-GB-Festplatte.

Ohne die Sonoma-Features DDR2-Speicher, schnellerer FSB und PCI-Express kommt das W3400N. Deutliche Leistungsdefizite sollte das aber angesichts einer Ausstattung mit Pentium M 735 (1,7 GHz) oder 755 (2 GHz), 512 MB Arbeitsspeicher und der ATI-Grafikkarte Radeon Mobility 9700 nicht haben. Das Notebook besitzt ein 14-Zoll-Display im Widescreen-Format (1280 x 768) sowie einen Dual-Layer-DVD-Brenner. Das rund 2,2 Kilogramm schwere W3400N gibt es ab 1900 Euro. Einen Nachfolger des W3400N auf Sonoma-Basis will Asus in den nächsten Monaten auf den Markt bringen.

Schließlich aktualisiert Asus auch die W1000-Serie. Das Multimedia-Notebook verfügt jetzt über einen Hybrid-TV-Tuner mit dem sich zusätzlich zum analogen Fernsehen auch DVB-T empfangen lässt – die Antenne liefert Asus gleich mit. Als Grafikchip kommt nun der Radeon Mobility 9700 statt des Vorgängers 9600 zum Einsatz. Je nach Ausstattung kostet das neue W1000Gc 2400 oder 2800 Euro. Der Nachfolger W2000, der ebenfall in Hannover gezeigt wird, besitzt ein 17-Zoll-Display und soll im Sommer auf den Markt kommen.

Donnerstag den 03.02.2005 um 12:11 Uhr

von Thomas Rau

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