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CeBIT macht mobil

20.02.2001 | 12:41 Uhr |

Der Computer macht vor keinem Lebensbereich mehr Halt: Notebook, Handy oder PDA versprechen allgegenwärtige Kommunikation zu jeder Zeit an jedem Ort. Auch Waschmaschine, Ohrring oder MP3-Player sind Teil der sich immer stärker vernetzenden Welt. Hauptsache flexibel, kabellos und vor allem mobil - so lautet einer der Haupttrends der CeBIT 2001.

Der Computer macht vor keinem Lebensbereich mehr Halt: Notebook, Handy oder PDA versprechen allgegenwärtige Kommunikation zu jeder Zeit an jedem Ort. Auch Waschmaschine, Ohrring oder MP3-Player sind Teil der sich immer stärker vernetzenden Welt. Hauptsache flexibel, kabellos und vor allem mobil - so lautet einer der Haupttrends der CeBIT 2001.

Der Zugang zum Internet wird schon in diesem Jahr nicht mehr fast ausschließlich über den PC erfolgen, ist der deutsche IBM-Chef Erwin Staudt überzeugt. Mobile Zugänge über Handy oder Laptops würden den Computer auf dem Schreibtisch ablösen. "Das Büro der Zukunft wird überall stattfinden", meint auch Werner Biesenberger, Leiter des Projekts "Office 21" des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Nach dem PC, dem Mobiltelefon und dem Persönlichen Assistenten (PDA) werden auf der diesjährigen CeBIT vor allem auch neue Multifunktions-Geräte zu sehen sein. Beispiele dafür sind das bereits im Markt eingeführte "Smartphone" von Ericsson und der neue "Communicator", den Nokia in Hannover erstmals präsentieren wird. Telefonieren ist bei den Geräten nur noch eine Funktion unter vielen. Als Prototyp eines neuen Computers stellt die Industrie so genannte "Table-PCs" vor. Die sehr flachen Geräte können neben den herkömmlichen Aufgaben eines Desktop-Rechners auch Handgeschriebenes erkennen.

Ist der Verbraucher ständig unterwegs, soll er auch überall einkaufen können. Nach dem elektronischen Handel setzt die Branche jetzt auf M-Commerce - den Handel über mobile Endgeräte. Von Bankgeschäften bis zur Hotelbuchung soll alles künftig auch unterwegs zu erledigen sein. Und: Wer online einkauft, soll auch gleich per Handy bezahlen können. Zur Messe startet Viag Interkom ein Pilotprojekt mit bis zu 1000 Kunden. Telefonnummer, SIM-Card und eine zusätzliche PIN sollen eine sicherer Identifizierung gewährleisten.

Die Computerindustrie betritt in diesem Jahr aber auch ganz neues Terrain. IBM wird in Hannover mit digitalem Schmuck Visionen zukünftiger mobiler Endgeräte zeigen: Ohrringe fungieren als Lautsprecher, eine Halskette als Mikrofon, und ein Ring dient als Navigations-Werkzeug im Internet. In einem Gemeinschaftsprojekt mit Miele präsentiert IBM, wie Waschmaschinen über Handy oder Telefon gesteuert werden können. Ist die Waschmaschine kaputt, alarmiert eine SMS den Reparaturservice. (PC-WELT, 20.02.2001, dpa/ lmd)

"Mobile Linux" von Transmeta (PC-WELT Online, 19.02.2001)

CeBIT 2001 (PC-WELT Online, 15.02.2001)

Immer und überall mobil ins Internet (PC-WELT Online, 22.12.2000)

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