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Supercomputer Watson kann Staus auf deutschen Straßen voraussagen

05.03.2012 | 17:50 Uhr |

Mit der Erstellung von Stau-Prognosen für deutsche Autobahnen hat der IBM-Supercomputer und „Jeopardy“-Gewinner Watson ein neues Aufgabenfeld bekommen.

Vor einem Jahr sorgte der IBM-Supercomputer Watson weltweit für Aufsehen, indem er in der US-Gameshow „Jeopardy“ zwei Champions besiegte und ein Preisgeld von einer Million US-Dollar erspielen konnte. Ans Aufhören denkt die Blechkiste aber noch lange nicht, denn mit der Erstellung von Stau-Prognosen für deutsche Autobahnen hat Watson nun ein neues Aufgabenfeld bekommen.

Seinen ersten großen Auftritt mit den neuen Schlüsselqualifikationen feiert Watson auf der morgen in Hannover startenden Computer-Messe CeBIT. Im Rahmen eines Testlaufs wurde der Supercomputer bereits mit Daten der Autobahnen A9, A99 und A8 versorgt und konnte anhand des Inputs mit ganzen 95 Prozent Wahrscheinlichkeit voraussehen, ob es auf diesen Strecken in den nächsten 30 Minuten zu einem Stau kommen könnte. Umso weiter Watson in die Zukunft schauen muss, desto geringer wird jedoch seine Trefferquote. Wird beispielsweise die Stau-Wahrscheinlichkeit für die nächsten 120 Minuten abgefragt, liegt Watsons Erfolgsquote nur noch bei 85 Prozent.

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Das aktuelle Programm für Watson wurde laut IBM von den Forschern bei Watson Research entwickelt und soll zeigen wie die IBM-Technologie bei einer intelligenten Verkehrssteuerung eingesetzt werden könnte.

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