CeBIT

Parrot AR.Drone 2.0 vorgestellt

Dienstag den 06.03.2012 um 17:46 Uhr

von Denise Bergert

Parrots neue Drone verfügt über eine HD-Kamera, ein neues Design und einen Pilotenmodus.
Hersteller Parrot hat auf der gerade in Hannover stattfindenden CeBIT 2012 das neueste Modell seiner AR.Drone vorgestellt. Der Quadcopter trägt den Namen AR.Drone 2.0 und ist ab Mai 2012 zum Preis von 299 Euro in Deutschland erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell bringt die aufgebohrte Fassung eine HD-Kamera mit, die Aufnahmen in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ermöglicht. Mit Hilfe spezieller Apps kann die AR.Drone so auch Augmented-Reality-Objekte auf den Smartphone- oder Tablet-Bildschirm des Steuergeräts übertragen.

Ebenfalls neu ist die Steuerungsapp AR.FreeFlight 2.0 über die Flugvideos- und Fotos gespeichert und über YouTube oder Picasa ins Internet geladen werden können. Weiterhin kann über USB ein Stick zum Speichern von Aufnahmen angeschlossen werden. Die FreeFlight-App bieten neben Social-Media-Anbindungen auch eine erweiterte Benutzeroberfläche und zusätzliche Optionen. So stehen im Games-Bereich alle Spiele-Apps mit AR.Drone-Unterstützung in einer Übersicht bereit. Geplant ist außerdem eine Drone Academy über die sich Quadcoper-Besitzer mit Gleichgesinnten austauschen können.

Mit der neuen Drone erscheint weiterhin die neue AR.FreeFlight 2.0 Pilotenapp für iOS und Android. Per WLAN-Verbindung können alle On-Board-Instrumente auf dem Bildschirm angezeigt werden. Die Drone wird dann über eingeblendete Sticks auf dem Touchscreen gelenkt. Durch das neue 3D-Magnetometer sind die Flüge nun außerdem präziser und per Flip-Funktion legt der Quadcopter sogar Stunts hin.

Dienstag den 06.03.2012 um 17:46 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (8)
  • Feuerfux 21:28 | 09.03.2012

    Zitat: mike_kilo
    Weil ich bei der Fotoaufnahme mit beiden Füßen auf dem Boden stehe und nicht schwebe?


    Jupp. Denn wenn Du mit der Kamera in der Hand und beiden Füßen auf dem Boden auf einer Anhöhe stehst, dürfte die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung des Luftverkehrs ziemlich gering sein. Wenn die Kamera dagegen 100m über dem Grund herumfliegt, ist das eben nicht so.

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  • mike_kilo 21:13 | 09.03.2012

    ....solange Du nicht den öffentlichen Raum mitfilmst.
    dann wird das halt "geschwärzt", zudem wird die Objektivachse lotrecht zum Grundstücksboden weisen. Und der fremde Hund wird nicht explizit gewarnt, wenn der Drohnenakku schlappmacht.
    Man muss sich aber fragen, warum ich z.B. eine Panoramaaufnahme machen darf, bei der ich aus über 100m Anhöhe eine Stadt unten im Tal fotografiere. Weil ich bei der Fotoaufnahme mit beiden Füßen auf dem Boden stehe und nicht schwebe?

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  • Feuerfux 20:59 | 09.03.2012

    Mir ging es um die von Cold Steel angesprochene Genehmigungspflicht im luftfahrtrechtlichen Sinne. Unter welchen Umständen die Kameraaufnahmen zulässig oder unzulässig sind, ist wieder eine ganz andere Frage.

    Auf Deinem Grundstück könntest Du das aber vmtl wirklich so machen wie beschrieben, solange Du nicht den öffentlichen Raum mitfilmst.

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  • mike_kilo 20:48 | 09.03.2012

    ....kann max 15m hoch fliegen und ist somit nicht genehmigungspflichtig.

    Endlich kann ich damit dem unbekannten Hund mit unbekanntem Herrchen/Frauchen auflauern und Beweisfotos schießen, wenn er(der Hund) mir meinen Rasen zuscheisst.
    (man kann ja nicht überall Cams installieren)

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  • Feuerfux 20:41 | 09.03.2012

    Die erste ArDrone kann max 15m hoch fliegen und ist somit nicht genehmigungspflichtig. Bei Version 2.0 wird es schon interessanter, da ist afaik die Reichweite des WLANs das Limit - damit könnte man die 30m Grenze ggf knacken.

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