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CeBIT: HiPath MobileConnect für nahtloses VoIP-/GSM-Handover

19.03.2007 | 11:30 Uhr |

Siemens Enterprise Communications zeigt mit der HiPath MobileConnect auf der CeBIT eine Lösung, die drahtgebundenes Voice over IP (VoIP), Voice over Wireless LAN (VoWLAN) und die Mobilfunknetze nahtlos miteinander verbindet.

HiPath MobileConnect besteht aus zwei Elementen: einer Appliance und einem Client auf dem Mobiltelefon. Die Appliance ist der IP-basierten Telefonanlage des Unternehmens und dem Wireless LAN (WLAN) zwischengeschaltet. Sie überwacht kontinuierlich die Dual-Mode-Endgeräte und steuert die Telefonate – unabhängig davon, ob sich die Nutzer im Unternehmensnetz oder außerhalb des Unternehmensgeländes im öffentlichen Netz befinden. Durch Identifizierung und Auswahl des günstigsten zur Verfügung stehenden Netzes werden Telefonkosten gesenkt.

Der Client arbeitet mit der MobileConnect-Appliance zusammen, um die unterbrechungsfreie Übergabe zwischen WLAN und dem Mobilfunknetz zu gewährleisten. Auf diese Weise können Telefonate, die beispielsweise beim Verlassen des Büros angefangen wurden, auch nach Verlassen des Unternehmensgeländes weitergeführt werden, ohne dass die Gesprächspartner den Netzwechsel überhaupt bemerken.

HiPath MobileConnect basiert auf offenen Standards und lässt sich praktisch bei jeder SIP-basierten IP-Telefonanlage, jedem WLAN und jedem Dual-Mode-Endgerät verwendet werden.

Derzeit ist HiPath MobileConnect mit der HiPath 8000, der HiPath WLAN-Lösung und ausgewählten Dual-Mode-Endgeräten zertifiziert. Tests mit anderen Plattformen und Endgeräten werden gerade durchgeführt.

Eine IDC -Studie vom Mai vergangenen Jahres zeigt, dass CIOs davon ausgehen, dass rund 30 Prozent ihrer Mitarbeiter im Büro sowie auf dem Firmengelände bevorzugt Mobiltelefone benutzen. „Diese 30 Prozent –Tendenz steigend – sind häufig hochrangige Vertriebskräfte, Mitarbeiter im Kundenservice und leitende Angestellte, die sich heute noch auf einen Kommunikationskanal außerhalb der Kontrolle des Unternehmens verlassen“, sagte Nora Freedman, Analystin bei IDC. „Wenn Unternehmen von ihren Mitarbeitern mehr Mobilität erwarten und gleichzeitig die verlässliche Funktionalität ihrer IP-Telefonanlage wahren möchten, sollten sie FMC-Lösungen in Betracht ziehen. Diese sollten allerdings einen One-Number-Service bieten, damit Unternehmen die volle Kontrolle über die Mobilfunkkosten haben.“ (mha)

Halle 13, Stand D 37

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