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CeBIT: Greenpeace untersucht Green IT

07.03.2008 | 13:15 Uhr |

Mit einer Studie will Greenpeace den heutigen Stand der Green IT festhalten und Positives sowie Mängel aufzeigen.

Green IT ist heute schon möglich. So lautet das Fazit der Studie Searching for Green Electronics, die Greenpeace auf der CeBIT präsentiert hat. Im Fokus der Studie steht unter anderem, inwieweit Hersteller bereits auf gefährliche Chemikalien verzichten. Auch die Energieeffizienz und Wiederverwertbarkeit der Geräte ist Teil der Untersuchung. Der Laptop Sony Vaio TZ11, das Mobiltelefon Sony Ericsson T650i und der PDA P1i von Sony Ericsson schneiden laut Greenpeace am besten ab. Dennoch: Selbst die besten der insgesamt 37 Produkte erfüllen nur gut die Hälfte der von Greenpeace angelegten Kriterien.

„Ein wirklich grünes Produkt können uns die Hersteller noch nicht präsentieren", sagt Ulrike Kallee, Chemieexpertin von Greenpeace. „Aber es gibt vielversprechende Ansätze. Die IT-Branche ist auf dem richtigen Weg." So sind in den Geräten von Sony und Sony Ericsson weniger Schwermetalle, bromierte Flammschutzmittel und PVC als bei der Konkurrenz. Dell setzt dagegen auf Energieeffizienz. Im Vergleich schneidet Toshiba beim Ersatz von Umweltgiften vergleichsweise schlecht ab.

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