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CeBIT: Erste Leistungsdaten der neuen Centrino-Generation

19.03.2007 | 14:00 Uhr |

Wer in Hannover nach der neuen Centrino-Plattform fragt, stößt meist auf eine Mauer des Schweigens. Uns gelang dennoch ein kurzer Blick auf ein Santa-Rosa-Notebook.

Intel wacht auf der CeBIT mit Argusaugen, dass vor dem offiziellen Starttermin Anfang Mai, :nichts über Santa Rosa nach außen dringt. Die neue Centrino-Plattform, die auch eine Version für Business-Notebooks mit Namen Centrino Pro umfasst, bietet einige interessante technische Neuheiten - doch kein Hersteller wollte vorab einen Blick auf den neuen Core 2 Duo, die neuen Chipsätze, das WLAN-Modul 4965AGN und die Robson-Technik gewähren.

Doch wir konnten immerhin für einige Minuten ein Santa-Rosa-Notebook begutachten, Benchmarks waren allerdings nicht möglich: Tests hätten wahrscheinlich auch nur geringen Aussagewert, da es sich um ein frühes Sample mit Beta-Bios handelte. Wenigstens konnten wir das Notebook einer schnellen Prüfung mit dem Vista-Leistungsindex unterziehen.

Laut Geräte-Manager lief im Notebook ein Core 2 Duo T7500, der mit 2,2 GHz taktet. Der Vista-Leistungsindex bewertete ihn mit 5,1 Punkten. Zum Vergleich: Einem Core 2 Duo T7200 mit 2 GHz gibt Vista 4,9 Punkte.

Die neue integrierte Grafiklösung GMA x3100 im Chipsatz GM965 ist laut Vista-Index etwas schneller als der Vorgänger: Im 2D- beziehungsweise 3D-Test erzielte er 3,5 und 3,4 Punkte. Der GMA950 schaffte 3,3 und 3,1 Punkte. Nach diesem ersten Eindruck ist der x3100 aber immer noch langsamer als eine mobile Einsteiger-Grafikkarte wie etwa die ATI Mobility Radeon X1400, die im Vista-Test 3,7 Punkte erzielte.

Ein Robson-Modul war im Santa-Rosa-Notebook nicht eingebaut: Zu dessen Leistungsfähigkeit wollte der Hersteller auch keine Angaben machen.

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