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CeBIT: Bitdefender setzt auf Neuronale Netze

08.03.2007 | 13:51 Uhr |

Auf der CeBIT will der Antivirus-Hersteller Softwin eine neue Technik zur Bekämpfung sich ständig verändernder Malware vorstellen, die auf Neuronalen Netzwerken basiert. Außerdem soll Bitdefender auch mobile Endgeräte schützen und Bilder-Spam bekämpfen.

Mit der Vorstellung seiner "NeuNet" genannten Technik zur adaptiven Erkennung mutierender Schädlinge tritt Bitdefender auf der CeBIT vor ein breites Publikum. Die Software Bitdefender Mobile Security soll Smartphones und PDAs vor der wachsenden Bedrohung durch speziell für diese Geräte programmierter Malware schützen. Ferner will Bitdefender ein Verfahren zur Erkennung von so genanntem Image-Spam vorstellen.

Die Programmierer einiger Familien Trojanischer Pferde und Bots versuchen die Erkennung durch Antivirus-Software dadurch zu umgehen, dass sie ständig neue, geringfügig veränderte Varianten in Umlauf bringen, teilweise mehrmals in der Stunde . Die von Bitdefender entwickelte und patentierte NeuNet-Technik basiert auf Neuronalen Netzwerken, einem Verfahren aus der KI-Forschung (Künstliche Intelligenz). Die Nachbildung der Funktionsweise des Gehirns in Software soll eine lernfähige Lösung für Probleme liefern, die sich mit Virensignaturen und der damit verbundenen Notwendigkeit ständiger Updates nicht zufriedenstellend lösen lassen. Sie soll geringfügige Veränderungen der Malware-Dateien selbständig erkennen können, indem sie aus voran gegangenen Erfahrungen lernt.

Bitdefender Mobile Security soll mobile Endgeräte wie Smartphones und PDAs vor Malware schützen. Dazu enthält das Produkt einen On-Demand-Scanner, mit dem Anwender den internen Speicher, Speicherkarten oder das gesamte Gerät auf infizierte Dateien prüfen können. Signatur-Updates erhält der Scanner per Mobilfunk (GPRS) vom Service Provider oder über einen mit dem Internet verbundenen PC.

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