08.03.2012, 14:25

Alexander Roth

CeBIT 2012

Symantec zeigt Sicherheitsstrategien für kleine Firmen

Sicherheit für Unternehmen im Umgang mit Computern ©Symantec

Symantec hat auf der CeBIT 2012 Sicherheitsstrategien für Firmen vorgestellt, deren Mitarbeiter standortunabhängig arbeiten. Das kann bereits Unternehmen mit nur wenigen Arbeitsplätzen betreffen.
„Kleine Firmen haben im Bereich der Mobilen Sicherheit enormen Nachholbedarf“ so Thomas Hemker, Security Strategist bei Symantec Deutschland gegenüber PC Welt. So hat sich sein Unternehmen vorgenommen, vor allem auch kleineren Unternehmen mit nur wenigen Arbeitsplätzen in Sachen Endgeräte-Sicherheit unter die Arme zu greifen.
Symantec widmet den diesjährigen hauseigenen Auftritt zur CeBIT im Schwerpunkt deshalb bewusst der mobilen Sicherheit. „Das Thema betrifft alle Unternehmen, die Mobilgeräte im Einsatz haben“ so Hemker. Kleine Firmen seien oft im Nachteil, da Ihnen oft das Know How fehle, das Thema richtig anzugehen. Welche der von Symantec in den vergangenen Monaten vorgestellten Ansätze der Beste ist, um die Gefahr die durch den Einsatz von Mobilgeräten entsteht, komme auf das individuelle Szenario an.

Die größte Gefahr sieht Symantec im Datenverlust und dem daraus resultierende immaterielle Schaden, den Firmen durch verlorengegangene Mobilgeräte erleiden. Hier empfiehlt der Sicherheitsspezialist „Symantec DLP für Tablets“: Die Lösung erfordert den Einsatz eines Webservers, der für die Mobilgeräte zuständig ist und konzentriert sich auf die Dateninhalte, die auf weitgehend allen Arten von Mobilgeräten und Tablets gespeichert sind. Policies zum richtigen Umgang mit Daten und Firmenanwendungen (etwa wer wann welchen Datei speichern oder verschicken darf) sind genauso durchsetzbar wie das Löschen von Daten auf den verloren gegangenen Endgeräten.

Der zweite Ansatz ist „Symantec O3“: Hier steht die Cloud im Zentrum. Alle Mitarbeiter-Zugriffe in die Cloud, von welchem Endgerät sie auch erfolgen, werden hier zentral abgesichert und verwaltet. Jeder Mitarbeiter erhält dabei eine ID, die für alle Cloud-Anwendungen gilt. Denkbar ist dabei auch eine 2-Faktor-Authorisierung oder das „Herunterbrechen“ der Regeln auf einzelne Geräte oder Smartphones. Integrierbar sind alle Arten von Apps, auch solche, die im Rahmen von privaten Clouds bereitgestellt werden.

Die dritte Version heißt einfach  „Symantec Endpoint Protection“. Diese steht auf Wunsch auch speziell für die Android-Plattform bereit. Hier steht der Schutz vor so genannten „Malicious Apps“ im Vordergrund: Mittlerweile sind nach Schätzungen bereits knapp 4000 schädliche Android-Anwendungen im Umlauf.
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