28520

Nvidias DirectX-11-Grafikkarte gesichtet

01.03.2010 | 19:20 Uhr |

Schwer bewacht sind vier PCs mit der ersten DirectX-11-Grafikkarte von Nvidia auf der CeBIT 2010 eingetroffen. Anfassen und fotografieren verboten!

Auf den Ständen von Asus, Gigabyte, MSI und Zotac ist Nvidias erster DirectX-11-Grafikchip, Codename Fermi, ab Dienstag (2. März 2010) in Aktion zu sehen. Für jeden der vier PCs hat Nvidia extra einen Sicherheitsmann abgestellt, der neugierige CeBIT-Besucher davon abhalten soll, die Rechner anzufassen, abzulichten oder gar zu öffnen. Da die gesichteten Gehäuse keine transparenten Seitenwände haben, bleibt auch der Blick auf die DirectX-11-Grafikkarten verwehrt.

Bewachter Fermi-PC am Stand von Zotac
Vergrößern Bewachter Fermi-PC am Stand von Zotac
© 2014

Aufgrund des SLI-Aufklebers dürfte in den Fermi-PCs ein Grafikkarten-Gespann arbeiten, das aus zwei Karten auf Basis des Nvidia Geforce GTX 480 besteht. Pro Grafikchip stehen dem GTX 480 satte 512 Shader-Prozessoren zur Verfügung. Zudem steuert der DirectX-11-Chip einen Gigabyte GDDR5-Grafikspeicher an. Der voraussichtliche Preis von Grafikkarten mit dem Nvidia Geforce GTX 480 soll bei rund 500 Euro liegen.

Einzig am Stand von MSI war der Fermi-PC schon angeschlossen – es lief die Technik-Demo Supersonic Sled. Wahrscheinlich gar nicht auf der CeBIT laufen wird hingegen die Technik 3D Vision Surround , die den parallelen Betrieb von drei Monitoren im 3D-Modus erlaubt. Grund: Probleme mit dem Grafikkarten-Treiber.

0 Kommentare zu diesem Artikel
28520