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Die Zukunft von Handy-TV heißt DVB-H

25.02.2008 | 11:31 Uhr |

Mit der Fußball-EM wird Handy-TV eine neue Bedeutung bekommen. Grundsätzlich unterscheidet man bei Handy-TV zwischen zwei Übertragungsarten: über Mobilfunknetze und über Broadcast-Netze.

Handy-TV über Mobilfunknetze (UMTS und HSDPA) ist bereits bei allen großen Mobilfunkanbietern erhältlich. Auch die Übertragung über Broadcast-Netze wie DMB (Digital Multimedia Broadcasting) oder DVB-H (ein Übertragungsstandard speziell für Handheld-Geräte) ist bereits realisiert: So bietet das Unternehmen MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) unter www.watcha.de fünf TV-Programme - ARD, ZDF, N24, MTV und ProSiebenSat.1 Mobile - sowie das digitale Radio-Programm von bigFM2See via DMB an. Da DMB jedoch ein freies Frequenzband des digitalen Radios DAB nutzt, ist die Bandbreite begrenzt und bietet nur Platz für maximal sechs Programme gleichzeitig.

Der für DVB-H ausgewählte Sendenetzbetreiber T-Systems will im Frühjahr 2008 das kommerziellen Netz ausbauen und zusammen mit T-Mobile, Vodafone und O2 Handy-TV anbieten. Da die Bandbreite hier um ein Vielfaches höher als bei DMB ist, können bis zu 20 TV-Sender gleichzeitig ausstrahlen.

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